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Uraufführung: "Bazaar Cassandra" - Eine Weissagung von Enric Palomar (Musik) und Marc Rosic (Libretto), Neuköllner Oper Berlin

Premiere Do. 9. Oktober 2014, 20 Uhr. -----

Die beiden renommierten spanischen Künstler haben ihr erstes Auftragswerk für die Neuköllner Oper verfasst, das mit Unterstützung von Òpera de Butxaca i Nova Creació, Goethe Institut Barcelona und dem Ajuntament de Barcelona in der Neuköllner Oper zum ersten Mal gezeigt wird.

Ist nicht eh alles klar, was kommen wird? Klimawandel, steigende Meeresspiegel, wiederkehrende Finanzkrisen, die wachsende Kluft zwischen arm und reich…? Und wissen wir nicht auch, dass alles Wissen zu nichts, zu keinem wirklichen Wandel führen wird?

Was bedeuten uns heute die Geschichten vom Umgang mit der Zukunft, die Mythen von den Sehern wie jener Cassandra, die dem Siegervolk der Griechen voraussagt und zum Lohn missachtet und vergewaltigt wird? Was, wenn in unserer zukunftshörigen Wissensgesellschaft eine wie Cassandra lebte, vielleicht in einem Trödelladen in Wedding, Mitte oder Neukölln? Sagen wir, sie lebte dort, unerkannt, bis zu dem Tag, als ihre Tochter Alcipe einen verheerenden Fehler macht. Aus Liebe drängt sie ihren Schulfreund Frank, den bevorstehenden Flug mit seiner Familie zu lassen… ihre Mutter hätte von einem Absturz geträumt. Durch einen Zufall (?) verpassen Frank und seine Eltern den Flieger, der tatsächlich abstürzt. Franks Vater verliert die für ihn entscheidende Sitzung im EU-Parlament, und gewinnt mit seiner Familie das Leben. Was hat nun diese Trödlerin mit all dem zu tun? Eine Wahrsagerin? Gibt es das? Wenn ja, könnte sie ihm und seinen Geschäften nicht von unschätzbarem Wert sein?

Gemeinsam mit Künstlern aus Spanien - dem klangmächtigen Komponisten Enric Palomar und Marc Rosich, Autor und Mitarbeiter u.a. von Calixto Bieito und La Fura dels Baus - hat sich die Neuköllner Oper auf eine spannende interkulturelle Reise begeben: wie könnten wir heute von Cassandra erzählen? Vielleicht als Oper, als Märchen, als Mythos in einer Zeit, in der Mythen nicht mehr von Helden und Göttern handeln.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg

Regie: Mario Portmann Ausstattung: Stephan Testi

Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Einstudierung ............. Alexandra Barkovskaya, Teresa Vilaplana-Maza

Ausstattung ................Stephan Testi

Choreographie .......... Julieta Figueroa

Übersetzung ............. Volker Glab

Produktionsleitung / Regieassistenz .... Marion Meyer

Ensemble

Cassandra .......... Maria Hilmes

Alcipe ............... Marielou Jacquard

Frederick Fruehauf ...... Markus Matheis

Ida-Marie Fruehauf ..... Nina-Maria Fischer

Frank Fruehauf ...... Linard Vrielink

Musiker

Flöte ... Katja Reinbold

Horn.... Arturo Pantaleon

Harf.... Kathrin Pechlof / Eva Reidel

Viola... Daniel Mögelin / Kirstin Maria Pientka

Kontrabass .. Martin Genschow

Schlagzeug .. Olaf Taube

Spieltermine: 9.,11./12.,17.-19.,24.-26.30./31. Oktober sowie 1./2., 7./8. November, 20 Uhr

Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten 9 bis 24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de

sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Kooperation mit Òpera de Butxaca i Nova Creació, Goethe Institut Barcelona, Ajuntamente de Barcelona

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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