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Uraufführung: "Vom Licht" von Anselm Neft in einer Fassung von Anagoor , THEATER an der RUHR Mülheim a. d. Ruhr

Samstag 19.03.2022 um 19:30 Uhr

18.03.2022

Adam und Manda wachsen mit ihren Zieheltern Valentin und Norea auf einem Selbstversorgerhof auf. Sie besuchen keine öffentliche Schule, sondern werden von den Eltern zuhause unterrichtet. Ihre religiöse Überzeugung, dass alle Materie böse und falsch ist, die Welt ein schlechter Ort und nur die Heimkehr in ein entmaterialisiertes Lichtreich das Ziel ihrer Existenz sein kann, geben sie an ihre Kinder weiter.

© F. Götzen

Anselm Nefts Roman „Vom Licht“ ist eine literarische Herausforderung, die lange nachwirkt. Wie immer wird die Begegnung mit literarischem Material für Anagoor zu einer Gelegenheit, einige der empfindlichsten Nerven des Westens zu berühren. Ausgehend von einer schwierigen Familienkonstellation, einer Geschichte der Isolation und Absonderung von der Welt, die in den Bergen Österreichs spielt, entwickelt sich „Vom Licht“ unerwartet zur radikalen Reflexion über das Konzept von Familie, Elternschaft und Erziehung.

Internationale Kooperation des Ensembles des Theater an der Ruhr mit Anagoor.

Das italienische Kollektiv Anagoor gehört zu den kontinuierlichen künstlerischen Kollaborateuren des Theater an der Ruhr. Ihre bildgewaltigen, hochmusikalischen und international gefeierten Arbeiten waren mehrfach am Theater an der Ruhr zu Gast. Nach „Sokrates der Überlebende“ und „Germania“ folgt mit „Vom Licht“ ihre dritte Inszenierung am Theater an der Ruhr. Anagoor ist u.a. Gewinner des Silbernen Löwen der 46. Internationalen Theaterbiennale von Venedig.

    Simone Derai
    Regie
    Marco Menegoni
    Regieassistenz
    Mauro Martinuz
    Musik

Mit
    Petra von der Beek
    Pfarrer, Noreas Mutter, Norea
    Dagmar Geppert
    Norea
    Berit Vander
    Manda
    Leonhard Hugger
    Adam
    Steffen Reuber
    Valentin

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Realisiert aus Mitteln des THEATERPREIS DES BUNDES.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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