Verstörend, komisch, funkensprühend. Und inmitten der Akteure Fratzer, Orlando und Präzisa steht die Wehr: im Besitz von Eindeutigkeit und Wahrheit und willens, beides auch durchzusetzen. Ode zeichnet das dystopische Bild einer hochnervösen, erregten Gesellschaft, die ihr Außer-Sich-Sein auf Dauer gestellt hat.
Regie Lilja Rupprecht
Bühne Anne Ehrlich
Kostüme Christina Schmitt
Musik Philipp Rohmer
Video Moritz Grewenig
Choreografie Jana Rath
Licht Kristina Jedelsky
Dramaturgie Juliane Koepp
Es spielen Juliana Götze, Manuel Harder, Alexander Khuon, Natali Seelig, Jonas Sippel und Katrin Wichmann.
Wieder am Samstag, den 21. und Freitag, den 27. Dezember.
Uraufführung, Auftragswerk für das Deutsche Theater Berlin: "Ode" von Thomas Melle
Premiere Freitag 20. Dezember 2019, 20.00, Kammerspiele
13.12.2019
Was darf die Kunst, welche Grenzen sind ihr gesetzt, mit welchen Tabus wird sie noch konfrontiert? Was soll und muss die Kunst? Wer spricht für wen? Wer versteht wen? Und was ist das überhaupt, ein Kunstwerk? Wie Flipperkugeln prallen in Thomas Melles Auftragswerk für das Deutsche Theater Berlin die unterschiedlichen Haltungen aufeinander.


