»Was nun« in Zeiten der Weltwirtschaftskrise? Hans Falladas Antwort auf diese Frage ist Lämmchen, eine sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hände nimmt. Beide glauben an sich und an ihre Liebe. Doch das kleine Glück dazu will sich nicht einstellen, stattdessen gibt es Kummer und Sorgen, als er sich in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss.
Warmherzig und voller Dramatik erzählt die Bühnenfassung nach Falladas 1932 veröffentlichtem Eheroman von einem kleinen Angestellten und seiner besseren Hälfte, die mit beherzter Lebenskraft im Kampf gegen eine unfriedliche Welt, Missgunst und wirtschaftliche Not ihre zärtlich-idyllische Zweisamkeit behaupten.
Es ist eine Geschichte der kleinen Leute in ihren Gefährdungen und ihrer Verführbarkeit, der vom Schicksal Vernachlässigten, die zwar die Fäuste ballen, aber nie revoltieren, und sich in bitteren Momenten an das Einzige halten, was sie als wahren Wert besitzen: die Liebe und den treuen Partner.
Inszenierung Marlene Schäfer Ausstattung Lorena Díaz Stephens Jan Hendrik Neidert Licht Marcus Denk Dramaturgie Dr. Christian Katzschmann Regieassistenz & Abendspielleitung Nemanja Leković Inspizienz Felix Goldbeck Soufflage Ruth Dohle
Mit Samson Fischer (Johannes Pinneberg) Emma Lotta Wegner (Lämmchen) Christel Mayr (Witwe Scharrenhöfer / Mia Pinneberg / Chor) Gunther Nickles (Emil Kleinholz / Lehmann / Frau Rusch / Chor) Anne Simmering (Mutter Mörschel / Frau Bergmann / Marie Kleinholz / Jänicke / Chor) Frank Röder (Vater Mörschel / Jachmann / Seifenfrau / Chor) Henning Mittwollen Jana Franke (Schulz / Kessler / Chor) Vincent Furrer (Lauterbach / Heilbutt / Chor)