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Theater Osnabrück: KRACH IN CHIOZZA von Carlo Goldoni

Premiere 22.05.2010, 19.30 Uhr

Zum Sommer wird sich das Theater am Domhof in ein Fischerdorf verwandeln. Es ist heiß, das Leben spielt sich auf der Straße ab, die Frauen warten ungeduldig auf die Rückkehr der Fischer.

Ein junger Bootsmann lümmelt herum. Ein Wort folgt dem anderen, die Atmosphäre lädt sich auf und plötzlich gibt es: Krach in Chiozza! Skandal!

„Ich verfasste ein venezianisches Lustspiel, LE BARUFFE CHIOZZOTTE. Ich werde den Inhalt des Stückes nicht angeben, da die Idee ein Nichts ist, das nur als Gemälde nach der Natur Erfolg hatte. Als Koadjutor des Kriminalkanzlers hatte ich in meiner Jugend zu Chiozza mit der zahlreichen und unruhigen Einwohnerschaft von Fischern, Seeleuten und Weibervolk zu tun, die keinen anderen Versammlungsort haben als die Straße. Ich besaß genaue Kenntnis ihrer Sitten, ihrer eigenartigen Sprache, ihrer Frohnatur und ihrer Tücken. So war ich imstande, sie zu schildern. Das Stück hatte deshalb einen glänzenden Erfolg und beschloss den Karneval.“ (Carlo Goldoni).

Mit KRACH IN CHIOZZA, seinem modernsten Theaterstück, ist der große Komödiendichter Goldoni (1707-1793) über sein Vorbild Molière hinausgegangen: Es gibt keine Hauptfigur mehr, sondern das gesamte, vielstimmige Dorf steht im Zentrum.

Regie Cornelia Crombholz

Bühne Marcel Keller

Kostüme Marion Hauer

Padron Toni Jan Schreiber

Madonna Pasqua Nicole Averkamp

Lucietta Katharina Quast

Titta Nane Steffen Gangloff

Beppo Laurenz Leky

Padron Fortunat Thomas Schneider

Madonna Libera Susanne Rögner

Orsetta Julia Köhn

Checca Saskia Boden

Padron Vicenzo Dietmar Nieder

Toffolo Dominik Lindhorst

Isidoro Friedrich Witte

Ein Gerichtsbote Neven Nöthig

Musiker Martin Gehrmann, Akkordeon; Franziska Kießling, Geige; Christina Dörschel, Klarinette; Monika Köhler, Klarinette; Dany Ahmad, Gitarre

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