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Theater Freiburg: WARTEN AUF GODOT von Samuel Beckett

02.10.2012

PREMIERE FR. 5.10.12, 20 Uhr, Kleines Haus. -----

Der protestantische Ire Beckett stand dem christlichen Glauben zutiefst misstrauisch gegenüber, da jener das Leid zu rechtfertigen versuchte. Dabei ging dem Autor, der sich im zweiten Weltkrieg im Widerstand engagierte und auch später für Verfolgte und Unterdrückte einsetze, Mitgefühl über alles.

Wladimir und Estragon warten an der Landstrasse: Zwei Menschen im Endstadium einer Zivilisation, – keine Helden, sondern durchschnittliche Aussortierte der Spezies »Mensch», versuchen den Tag mit Sinn zu füllen. Obwohl die Kategorie »Sinn« längst durch »Gewalt« ersetzt worden ist. Die Erlösung von den tödlichen Spielen des Menschen kommt nicht, Mister Godot lässt grüßen. Aber Wladimir und Estragon führen uns auf komischste Weise vor, was uns bleibt, wenn wir zumindest beieinander bleiben.

Regie: Walter Meierjohann / Bühne: Wolf Gutjahr / Kostüme: Maren Geers / Dramaturgie: Viola Hasselberg

Mit: André Benndorff, Victor Calero, Samson Fischer/Andreas Hauser, Orhan Müstak, Martin Weigel

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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