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Theater Bern: "Die Fledermaus" von Johann Strauss (Sohn) │ Berner Fassung in einer reduzierten Version

Premiere: 2. Mai 2021 | 18:00 | Stadttheater

27.04.2021
Kategorien: Schweiz, News, Oper

Fidel geht es zu, wenn sich Gabriel von Eisenstein – statt ins Gefängnis – zu einer feuchtfröhlichen Soirée ins Haus des Prinzen Orlofsky begibt. Überraschenderweise findet sich dort auch Eisensteins Stubenmädchen Adele ein. Adele will just an diesem Abend den Grundstein zu ihrer Bühnenkarriere legen. Und zu allem Überfluss klaut ihm auch noch eine geheimnisvolle Gräfin seine Taschenuhr.

© Annette Boutellier

Als sich am nächsten Morgen das ganze Schlamassel aufklärt,  muss Eisenstein feststellen, dass er ein Opfer der ‹Rache der Fledermaus› wurde. Als unbestrittene Königin der Operette treibt Die Fledermaus ihr Unwesen nun  wieder auf der Bühne von Konzert Theater Bern. Dabei kommt eine ganz spezielle  Version zur Aufführung: Aufgrund der aktuellen Pandemiebestimmungen tritt  ein reduziertes Orchester mit 16 Musiker*innen auf. Auch der Chor singt nicht  wie gewohnt, stattdessen haben die Chormitglieder einen Auftritt als  Statist*innen. Die Berner Version ist ein Arrangement von Roger Niese und  Enrico Delamboye, der gleichzeitig auch die musikalische Leitung innehat.

Das  Arrangement zeichnet sich dadurch aus, dass es trotz der reduzierten Anzahl von  Musiker*innen den Orchesterklang sehr gut wiedergibt. Und so kann sich das Publikum von Witz, Charme, Maskeraden und Champagner  mitreissen lassen und dabei den wohl schönsten Melodien des grossen Johann  Strauss (1825–1899) lauschen. Alexander Kreuselberg, der zuletzt in Bern
Menottis The Medium inszenierte, verlegt die Handlung an den Beginn des 20.   Jahrhunderts, als die dekadente Hautevolee im Angesicht der bevorstehenden  Katastrophe feiert, als gäbe es kein Morgen mehr.

Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn), Text von Richard Genée nach  Henri Meilhac und Ludovic Halévy, Arrangement von Roger Niese und Enrico  Delamboye, mit deutschen Übertiteln

Regie | Alexander Kreuselberg |
Musikalische Leitung Enrico Delamboye |
Ausstattung Frank Lichtenberg |
Choreografie Vanni Viscusi |
Licht Bernhard Bieri |
Chorleiter Zsolt Czetner |
Dramaturgie Gerhard Herfeldt

Mit einer Kleinformation des Berner Symphonieorchesters, dem Chor
Konzert Theater Bern und der Statisterie Konzert Theater Bern

Gabriel von Eisenstein Beau Gibson
Rosalinde Sophie Jensen
Frank Philipp Mayer
Prinz Orlofsky Sarah Mehnert
Alfred Nazariy Sadivskyy
Dr. Falke Todd Boyce
Dr. Blind Andries Cloete
Adele Réka Szabó
Ida Vesela Lepidu
Frosch Irina Wrona

Premiere: 2. Mai 2021 | 18:00 | Stadttheater
Weitere Vorstellungen: 4. und 8. Mai | weitere Termine folgen, der Spielplan ab
10. Mai wird in Kürze auf der Website aufgeschaltet

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