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„Sterben Lieben Kämpfen“ von Karl Ove Knausgård - Berliner Ensemble

Premiere: 1.3., 19.30 Uhr Großes Haus

28.02.2024

Aus dem autobiographischen, schonungslosen Sechsteiler "Min Kamp" des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgård wählt die Regisseurin Yana Ross für ihre Theateradaption Fragmente aus den ersten Teilen "Sterben" und "Lieben" sowie aus dem letzten Teil "Kämpfen". Dieser Band ist der radikalste: Die inneren Kämpfe des Autors, Sohns, Ehemanns und Vaters münden in eine Auseinandersetzung mit Hitlers Schrift "Mein Kampf", die er im väterlichen Nachlass findet.

© Matthias Horn

Der zutiefst erschütternde, aber auch befreiende Tod seines dominierenden Vaters war der Schreibanlass für Knausgårds "Sterben". In "Lieben" ist Knausgård selbst Vater von drei Kleinkindern und gerät in so dramatische wie banale Widersprüche, die einer modernen Vaterschaft und gleichberechtigten Liebe innewohnen – und die das Konzept patriarchaler Künstlerschaft in Frage stellen.

Yana Ross ist eine international inszenierende Regisseurin. Sie unterrichtet Regie an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Vilnius und wurde mit zahlreichen Regiepreisen ausgezeichnet. Nach "Iwanow" in der Spielzeit 2022/23 realisiert sie nun ihre zweite Arbeit am Berliner Ensemble.

    Yana Ross Regie
    Bettina Meyer Bühne
    Justyna Elminowska Kostüme
    Magda Drozd Musik
    Leslie Unger Choreografie
    Rainer Casper Licht
    Amely Joana Haag Dramaturgie
    Samuel Petit Mitarbeit Dramaturgie
    Kristiina Tuomi Gesangslehrerin

    Gabriel Schneider als Karl Ove
    Paul Herwig als sein Vater, Kai-Åge / sein Onkel, Gunnar
    Maximilian Diehle als sein Bruder, Yngve / sein Freund, Geir
    Kathleen Morgeneyer als seine Ehefrau, Linda / seine Mutter, Sissel
    Amelie Willberg als Großmutter / Babyrhythmikpädagogin / Psychiaterin
    Cynthia Micas als The Master of Ceremony

Weitere Vorstellungen: www.berliner-ensemble.de/inszenierung/sterben-lieben-kaempfen

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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