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STAATSTHEATER KASSEL: GENANNT GOSPODIN von Philipp Löhle

23.04.2010

Premiere 30. April, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

Gospodin: ein junger Mann auf der Suche nach Freiheit. Seine Dogmen GELD DARF NICHT NÖTIG SEIN! JEDWEDER BESITZ IST AUSZUSCHLIESSEN! oder FREIHEIT IST, KEINE ENTSCHEIDUNG TREFFEN ZU MÜSSEN! fordern ihren Preis.

Ausgerechnet Greenpeace schlägt zu und konfisziert seine Existenzgrundlage: ein Lama. Aber auch seine Freunde und Bekannten greifen eifrig zu, so dass schon bald seine Wohnung leer geräumt ist. Doch Gospodin lässt sich nicht beirren. Konsequent geht er seinen Weg …

Ohne Besserwisserei, aber auch ohne Sarkasmus, mit enormem politischen Bewusstsein und viel skurrilem Witz nähert sich der junge Autor Philipp Löhle dem großen Thema Kapitalismus aus einer sehr privaten, ungewöhnlichen Perspektive. Er beschreibt unsere globalisierte, kapitalistische Gegenwart aus der Sicht eines Verweigerers, der sich die Freiheit nimmt, einfach nicht mitzumachen.

Inszenierung: Leopold von Verschuer, Ausstattung: Claudia Grüning

Mit: Marie-Claire Ludwig, Andreas Beck, Aljoscha Langel

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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