Georg Friedrich Händel gestaltet in seiner Kantate „La Lucrezia“ das Porträt einer Frau, die ihren eigenen Weg nach einem traumatischen Erlebnis geht. In ihrer Kantate „Faust et Hélène“, mit der Lili Boulanger als erste Frau 1913 den „Prix de Rome" gewann, trifft Faust auf „die schöne Helena“, die er mit Hilfe von Mephisto aus der Antike herbeiruft.
Die Frauenfiguren Lucrezia und Helena verbindet ihre Gewalterfahrung und die öffentliche Debatte um ihre angebliche Schuld. Gibt es ein Entkommen aus diesem fatalen System?
in ital./frz. Sprache mit dt. Untertiteln
Musikalische Leitung Daniel Cohen Neil Valenta
Regie Mariame Clément Co-Regie Marcos Darbyshire Bühne & Kostüm Julia Hansen Magische Beratung Stephan Hübner
Lucrezia Lena Sutor-Wernich Hélène Solgerd Isalv Faust David Lee Méphistophélès Julian Orlishausen Johannes Seokhoon Moon