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Staatsschauspiel Dresden: "Die Jungfrau von Orleans" von Friedrich Schiller

Premiere 15. September im Kleinen Haus 1, Eine Produktion der Bürgerbühne. -----

Johanna d’Arc ist ein Mädchen vom Land, sie meidet die Gesellschaft anderer Jugendlicher, lieber zieht sie sich allein in die Natur zurück. Eines Tages vernimmt Johanna Stimmen, die sie ermutigen, als Gottes Waffe hinaus in die Welt zu gehen.

Johanna nimmt den Auftrag an, schwört der irdischen Liebe ab und führt das französische Heer siegreich in die Schlacht gegen die Engländer. Man nennt sie nun ehrfurchtsvoll „Johanna von Orléans“. Als sie im nächsten Gefecht auf Lionel trifft, einen Engländer, schenkt Johanna ihm das Leben, weil sie sich auf der Stelle in ihn verliebt. Johanna fühlt sich schuldig, weiß sie doch, dass damit ihr Gelübde vor Gott gebrochen ist. Kurz darauf wird sie von ihrem eigenen Vater bezichtigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Johanna, eben noch wie eine Heilige verehrt, wird nun verbannt und gerät in englische Gefangenschaft.

Das Drama um die jugendliche Kriegerin erzählt von Gerechtigkeit und politischem Kalkül, Glaube und Extremismus, von Menschlichkeit und Rachsucht. 18 Dresdner Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren werden ihre ganz eigene Version von Schillers romantischer Tragödie erzählen.

Mit: Laura Demnitz, Karoline Friedländer, Tobias Gansauge, Alexander Herrmann, Laura Hildebrandt, Bekim Latifi, David Lau, Helena Laudel, Teresa Lippold, Maryam Raji, Robin Risse, Sitaya Selbmann, Hanh Tran Thi Mai, Jan Weber, Kristin Weber, Klara Wördemann, Maria Wördemann, Eduard Zhukov

Regie: Marc Prätsch

Bühne: Philipp Nicolai

Kostüm: Tine Becker

Musik: Sven Kaiser

Kampfchoreografie: Axel Hambach

Video: Sami Bill

Dramaturgie: Beret Evensen

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