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Staatsschauspiel Dresden: "Antigone"von Sophokles

Premiere am 21. März 2014, 19:30 Uhr, im Schauspielhaus. -----

Der Krieg um Theben ist vorbei, die Toten sind gezählt. Unter ihnen: Eteokles und Polyneikes, Söhne des Ödipus’ und die beiden ehemaligen Könige der Stadt. Im Streit um Theben begannen sie den Krieg und töteten sich schließlich gegenseitig.

Nun sitzt ihr Onkel Kreon auf dem Thron, und sein erster Befehl lautet: Eteokles soll in Ehren bestattet werden, Polyneikes aber, den Verräter, darf niemand begraben. Doch Antigone, die Schwester der beiden Toten, gehorcht nicht. Sie begräbt den toten Bruder, steht öffentlich zu ihrer Tat und bringt Gesetz und Ordnung ins Wanken. Denn was wiegt mehr: Der Befehl des Königs oder göttliches Recht? Die Sicherheit der Stadt oder Geschwisterliebe? Politisches Gesetz oder moralische Pflicht?

Sophokles’ Tragödie stellt zwei Systeme gegeneinander – gegensätzlich und unversöhnlich. Antigone wird nicht wanken, und Kreon wird nicht nachgeben. Er wird die Gesetzesbrecherin zum Tode verurteilen, seine Nichte töten. Ihr folgt Haimon, Antigones Verlobter und Kreons Sohn, in den Tod – und schließlich auch Kreons Frau. Und so wirkt der Fluch, der auf Ödipus’­Geschlecht liegt, weiter und häuft Tod auf Tod.

Inszeniert wird die fast 2.500 Jahre alte antike Tragödie um die Fragen von Blut gegen Ordnung und Politik gegen Moral von Sebastian Baumgarten. Der Opern- und Theaterregisseur hat hier zuletzt mit Schillers „Die Räuber“ von sich reden gemacht und davor E.T.A. Hoffmanns „Der goldne Topf“ auf die Bühne gebracht.

Unter Verwendung der Chöre aus der Oper „Antigonae“ von Carl Orff

Mit: Cathleen Baumann, Christoph Clöser, Torsten Ranft, Matthias Reichwald, Lea Ruckpaul und Frauenchor

Regie: Sebastian Baumgarten

Bühne: Hartmut Meyer

Kostüm: Christina Schmitt

Video: Stefan Bischoff

Musik: Christoph Clöser

Bearbeitung der Orff-Chöre: Tobias Peschanel

Chor-Einstudierung: Christiane Büttig, Thomas Mahn

Dramaturgie: Felicitas Zürcher

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