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SOLOABEND - Tanzperformance von Sabine Glenz (Double Bill) in München

Premiere: 6. Dezember 2012, 20:30 Uhr, i-camp/neues theater münchen. -----

Seit Beginn ihrer choreografischen Laufbahn ist für Sabine Glenz die Thematisierung des Selbstbildes ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeiten.

Mit dem vorliegenden SOLOABEND präzisiert sie ihre künstlerische Aussage, indem sie die beiden

ursprünglich selbst getanzten Soli “I Saw What I Thought I Should See” (2004) und “a body within”

(2006) unmittelbar aufeinander folgend und in komprimierter Form präsentiert – wie selbstverständlich

ergibt sich daraus die prägnante Verdichtung inhaltlicher und formaler Mittel.

Die Tänzerin Zufit Simon setzt die überarbeiteten Choreografien um – subtil filtert sie den verbindenden Inhalt des Ausgangsmaterials heraus. Persönliche und körperliche Irritationen wie auch

Erschütterungen werden, neu interpretiert, sichtbar. Visuell und akustisch uneindeutige Räume sowie die verfremdete Abbildung privater Aufzeichnungen kennzeichnen den künstlerischen Ansatz, auf dem die beiden Choreografien basieren.

Mit ihrem SOLOABEND entsteht eine Art Selbstverständnis in der zwingenden Formulierung des

Themas – gewissermaßen die Eindeutigkeit des Unscharfen, des Uneindeutigen.

Tanz: Zufit Simon

Konzept, Choreografie: Sabine Glenz

Raum / Licht: HP Boden

Video: Sabine Glenz

Sound: Robert Merdzo

Diaprojektionen: Nevin Aladag

Videobearbeitung: Manuela Hartel

Eine Produktion von Sabine Glenz mit Unterstützung des Kulturreferatsn der Landeshauptstadt München, der Tanztendenz München e.V. und i-camp / neues theater münchen.

Weitere Vorstellung: 7. Dezember 2012, 20:30 Uhr

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