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Shakespeares "Othello" in einer Bearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel

19.01.2008

Schauspielhaus Graz, Premiere 27.1.2008 auf der Probebühne

Jago hasst Othello, weil er das Gefühl hat, dass seine Verdienste von diesem zu wenig gewürdigt werden.

Darum schafft er seine Persönlichkeit immer wieder neu und spannt ein Geflecht aus rhetorischen Intrigen, das ausschließlich einem Zweck dient: Othello muss fallen. Othello ist der Fremde. Er hat eine hohe Position inne, doch ausschließlich aus politischen Gründen. Als Mohr darf er gleichzeitig kein Liebender sein. Sich mit den Augen der anderen sehend, hat er einen erschütterten Glauben an sich selbst. Geschickt nutzt Jago diesen Zustand des labilen Ichs und entfacht Othellos Eifersucht. Ein Akt der Rache nimmt seinen Lauf.

Regie: Christina Rast

Bühne und Kostüme: Franziska Rast

Musik: Anton Berman

Dramaturgie: Andreas Karlaganis

Othello: Daniel Doujenis

Jago: Dominik Maringer

Cassio: Julian Greis

Rodrigo: Thomas Frank

Desdemona: Sophie Hottinger

Emilia: Jaschka Lämmert

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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