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Schauspielhaus Bochum zeigt "Peer Gynt" als Online-Premiere

am Samstag, 17. April 2021, um 19.30 Uhr

26.03.2021

Dušan David Pařízeks Bochumer Inszenierung von Henrik Ibsens „Peer Gynt“ feiert ihre Premiere als Livestream. Nach seiner gefeierten Bochumer Neuinterpretation von „Iphigenie“ nach Euripides und Elfriede Jelinek widmet sich der vielfach ausgezeichnete tschechische Regisseur nun Ibsens ruhelosem Weltdurchquerer und schüttelt mit einem Schauspiel-Ensemble rund um Anna Drexler in der Titelrolle und viel Musik das Stück kräftig durch.

Weitere Informationen: www.schauspielhausbochum.de/de/stuecke/6350/peer-gynt

© Matthias Horn

Zum weiteren Streaming-Programm im April gehört am Samstag, 10. April, um 19 Uhr die Live-Übertragung von William Shakespeares „King Lear“ in der Regie von Schauspielhaus-Intendant Johan Simons. Das Stück mit dem niederländischen Schauspiel-Star Pierre Bokma in der Hauptrolle eröffnete im September die laufende Theatersaison und gehörte zu den ersten Produktionen, die unter Corona-Bedingungen entstanden sind.

Weitere Informationen: https://www.schauspielhausbochum.de/de/stuecke/3132/king-lear

Wie auch das bisherige Streaming-Angebot des Schauspielhaus Bochum werden die Aufführungen von „Peer Gynt“ und „King Lear“ als „Geistervorstellungen“ im leeren Theater gespielt und mit eigenem Regie-Konzept live für das Publikum zu Hause aufbereitet. Im Anschluss an die Stücke folgen jeweils Nachgespräche mit den beteiligten Künstler*innen, an denen sich das Publikum per Chat beteiligen kann.

Für die Tickets zu den Livestreams gilt ab sofort eine neue Preisstruktur, die es den Zuschauer*innen ermöglicht, einen individuellen und selbstbestimmten Eintritt zu bezahlen. Dabei reicht das Angebot vom „Low-Budget-Ticket“ für 5 Euro über das reguläre Ticket für 15 Euro bis zum „Ermöglicher-Ticket“ für 50 Euro – für diejenigen, die den Kartenkauf mit einer Spende verbinden möchten. Für den spontanen „Home-Theater“-Abend ist nun der Ticketkauf auch bis unmittelbar vor dem Beginn des jeweiligen Livestreams möglich. Abonennt*innen können zudem im Webshop ihre Wahlabo-Scheine für die Bezahlung einsetzen.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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