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Samuel Becketts "Endspiel" in Heidelberg

03.03.2008

Premiere 06.03.08

Beckett is back! Zwei Spielzeiten lang begeisterte WARTEN AUF GODOT im zwinger1 unser Publikum. Jetzt folgt mit ENDSPIEL ein weiterer Beckett, diesmal auf der Städtischen Bühne.

Seit der Uraufführung 1957 gehört das großartige Werk zum festen Repertoire des europäischen Theaters.

Die Situation der vier Figuren ist verstörend. Es herrscht Endzeit. Vor dem Fenster eines unwirtlichen Raums ohne Möbel scheint die große Klimakatastrophe ausgebrochen zu sein. In dem Raum gefangen sitzt der blinde und gelähmte Hamm und lässt sich von seinem steifen Diener Clov das Essen heranholen und den Zustand der Natur vor dem Fenster beschreiben. Clov will fort, schafft es zunächst aber ebenso wenig wie die Eltern von Hamm, die beide in einer Mülltonne leben, seit sie bei einem Unfall die Beine verloren haben. Während die Zeit still zu stehen scheint, versuchen Hamm und Clov ihrem Leben einen noch irgendwie glücklichen Anstrich zu geben. Und was man zunächst nicht vermuten würde: In der Tiefe des Abgrunds lauert die Komödie.

Regie: Marc Becker, Bühne: Klaus Teepe, Kostüme: Justina Klimczyk, Dramaturgie: Axel Preuß

Mit: Klaus Cofalka-Adami, Ronald Funke; N.N.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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