Antonín Dvořák lieferte 1901 die tschechische Variante des Stoffes, die auf Quellen von Hans Christian
Andersens Märchen «Die kleine Seejungfrau», auf Motive der altfranzösischen «Melusine» und Friedrich de la Motte-Fouques «Undine» zurückgreift.
Nichts kann das unglücklich verliebte Wasserwesen Rusalka davon abhalten, den Handel, der den Zugang zur Menschenwelt verspricht, einzugehen. Doch der Preis ist hoch: Ihr Mund wird gegenüber jedem menschlichen Ohr verschlossen sein.
Kaum bei den Menschen angelangt, wird Rusalka sich der Fessel ihres Schweigens bewusst: Sie muss stumm mit ansehen, wie eine fremde Fürstin heissblutig um die Gefühle des Geliebten buhlt, der von Rusalkas Kälte irritiert ist. Jetzt, wo die Gefühle des Prinzen nicht nur ihr gehören, ist ihr Schicksal
besiegelt.
Traurig und einsam stürzt sich Rusalka zurück in den See. Die einzige Chance, durch Blutrache am Prinzen zu den Ihren zurückzukehren, schlägt Rusalka aus Liebe aus. Nachdem sie dem Prinzen mit einem letzten Kuss den Tod gebracht hat, bleibt sie als Irrlicht zwischen den Welten zurück.
Libretto von Jaroslav Kvapil
In einer deutschen Textfassung
von Bettina Bartz und Werner Hintze
Musikalische Leitung Adrian Prabava
Regie Markus Bothe
Bühne Ralph Zeger
Kostüme Justina Klimczyk
Chor Zsolt Czetner
Dramaturgie Katja Bury
Fremde Fürstin Ursula Hesse von den Steinen
Rusalka Evgenia Grekova
Küchenjunge Sophie Rennert
Erste Waldelfe Yun - Jeong Lee
Zweite Waldelfe Franka Friebel
Dritte Waldelfe Michaela Polkehn
Jezibaba Claude Eichenberger
Prinz Angus Wood
Heger Andries Cloete
Wassermann Kai Wegner
Mit Chor KonzertTheater Bern, Berner Symphonieorchester
Weitere Termine 29. Nov | 08., 17., 23., 31. Dez
2015 | 23. Jan | 14., 21. Feb 2016 |
Einführung 30 Min vor der Vorstellung (ausser Premiere)