Rechercheprojekt mit vielen Kölner Stimmen
Im KOLUMBA kommt das ungewöhnliche Projekt mit Texten und Musik, interpretiert von zwei Kölner Chören, drei Schauspielern, von denen eine auch Opernsängerin ist, am Samstag, 29. November, zur Uraufführung. Regisseurin Anna-Sophie Mahler ist Spezialistin im Verweben von Recherchematerial und Musik. Gemeinsam mit der Dramaturgin Viola Köster hat sie für die Produktion Interviews mit Kölnerinnen und Kölnern geführt, mit Menschen aus Baugewerbe und Stadtentwicklung, mit Ökonominnen, Verwaltungsfachangestellten, Zukunftsforschern und Aktivistinnen.
Musiktheater im KOLUMBA
Aus den gewonnenen O-Tönen ist zusammen mit der Musik von Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ ein Musiktheaterstück entstanden, das die Zeile „Wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die Zukünftige suchen wir“ vom Himmelreich ins irdische Köln holt. Kaum enden wollende Baustellen prägen das Stadtbild, Diskussionen um die Frage nach „Restauration oder Abriss?“ machen die Runde, Mobilitätspläne und Stadtstrategien werden verabschiedet, wobei die kommunalen Haushaltslöcher die drängenden Aufgaben der Gegenwart immer unlösbarer erscheinen lassen.
Team und Tickets
Regie führt Anna-Sophie Mahler, die Bühne hat Katrin Connan entworfen, das Kostümbild Annika Lu. Michael Wilhelmi und Simon Rummel haben die Musikalische Leitung und begleiten am Flügel, Jan Isaak Voges betreut die Videoart. Viola Köster ist Dramaturgin der Produktion.
In den Räumen des KOLUMBA sind die Ensemblemitglieder Paula Carbonell Spörk, Benjamin Höppner und Hasti Molavian sowie das Jugendensemble der Kölner Dommusik unter der Leitung von Alexander Niehues und Oliver Sperling und der Experimentalchor Alte Stimmen zu erleben. Die Premiere ist ausverkauft, Restkarten gibt es eventuell noch an der Abendkasse im KOLUMBA.
Die nächsten Vorstellungstermine sind am 30. November, am 2. und am 3. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr. Weitere Termine folgen unter www.splkln.de.


