Ein Kollektiv aus fliessenden Identitäten, das sich wie Feuer immer weiter ausdehnt. Manuela Infante entfaltet ein Gedankenspiel über radikale Formen der Selbstverteidigung und die Ausbreitung von Gewalt, wenn diese sichtbar gemacht wird. Welche Freiheit entsteht, wenn man den normativen Zuweisungen von Identität entkommt?
Ausgangspunkt des Stücks ist die Erzählung ‹Was wir im Feuer verloren› der argentinischen Autorin Mariana Enriquez. Im Angesicht einer Serie von Femiziden entscheiden sich immer mehr Frauen für ein Ritual der Selbstverbrennung, bei dem sie sich Brandwunden zufügen, die sie später in der Öffentlichkeit zur Schau stellen. Die Bewegung breitet sich wie ein Lauffeuer aus. Die Gesellschaft ist ratlos: Wer sind sie? Was bedeutet ihre Handlung? Ist es eine politische Bewegung, ein Akt der Rache, oder eine mystische Praxis? Warum tun sie das?
Exklusiv für FLINTA*-Personen
Inszenierung – Manuela Infante
Komposition – Diego Noguera
Bühne und Lichtdesign – Rocío Hernandez
Kostüme – Robin Metzer
Dramaturgie – Kris Merken,
Camila Valladares
Elmira Bahrami
Gina Haller
Marie Löcker
Annika Meier
Gala Othero Winter


