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‹Was wir im Feuer verloren› - Schauspiel, Vorstellung für FLINTA*-Personen im Theater Basel

6. Dezember 2025, 19:30 Uhr, Schauspielhaus

05.12.2025
Kategorien: Schauspiel, News, Schweiz

Eine Fuge des Widerstands und der Befreiung. -- Stark, tragisch und mit bitterbösem Humor – die chilenische Regisseurin Manuela Infante inszeniert mit fünf Frauen ein fein komponiertes Theaterstück, in dem die Stimmen sich in endlosen Variationen ausbreiten, verändern und miteinander verschmelzen.

© Lucia Hunziker

Ein Kollektiv aus fliessenden Identitäten, das sich wie Feuer immer weiter ausdehnt. Manuela Infante entfaltet ein Gedankenspiel über radikale Formen der Selbstverteidigung und die Ausbreitung von Gewalt, wenn diese sichtbar gemacht wird. Welche Freiheit entsteht, wenn man den normativen Zuweisungen von Identität entkommt?

Ausgangspunkt des Stücks ist die Erzählung ‹Was wir im Feuer verloren› der argentinischen Autorin Mariana Enriquez. Im Angesicht einer Serie von Femiziden entscheiden sich immer mehr Frauen für ein Ritual der Selbstverbrennung, bei dem sie sich Brandwunden zufügen, die sie später in der Öffentlichkeit zur Schau stellen. Die Bewegung breitet sich wie ein Lauffeuer aus. Die Gesellschaft ist ratlos: Wer sind sie? Was bedeutet ihre Handlung? Ist es eine politische Bewegung, ein Akt der Rache, oder eine mystische Praxis? Warum tun sie das?

Exklusiv für FLINTA*-Personen

    Inszenierung – Manuela Infante
    Komposition – Diego Noguera
    Bühne und Lichtdesign – Rocío Hernandez
    Kostüme – Robin Metzer
    Dramaturgie – Kris Merken,
    Camila Valladares

    Elmira Bahrami
    Gina Haller
    Marie Löcker
    Annika Meier
    Gala Othero Winter

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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