In ihrem 1985 erschienenen Hauptwerk »Immer nach Hause« entwirft die Science-Fiction-Autorin Ursula K. Le Guin eine eigene Welt im Kalifornien einer unbestimmten Zukunft. Die Kesh, Überlebende einer Katastrophe, verfügen über moderne Technologie, nutzen diese aber nur insoweit, wie sie ihrer bescheidenen Lebensart dient. Angelegt als anthropologisches Projekt einer Archäologie der Zukunft, ist »Immer nach Hause« eine einzigartige Sammlung von Fundsachen: Dichtung und Drama, Mythos und Lied, zu einer schlüssigen Vision verwoben.
Nach »Restworld« und »Die gleißende Welt« zeigt das Kollektiv F. Wiesel zum dritten Mal eine Inszenierung am Theater und Orchester Heidelberg. F. Wiesels Arbeiten sind geprägt von Einflüssen des Objekttheaters in Kombination mit digitalen Erzählstrategien und intersektionalen Perspektiven auf Science-Fiction.
nach Ursula K. Le Guin aus dem amerikanischen Englisch von Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch [empfohlen ab 16 Jahren]
Regie, Text und Bühne F.Wiesel (Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem) Kostüme Naomi Kean Komposition, Live-Musik Jacob Bussmann Animationen Christian Schlaeffer Dramaturgie Maria Schneider Theaterpädagogik Lisa Zollner
Mit Katharina Quast Hendrik Richter Esra Schreier Leon Maria Spiegelberg Live-Musik Jacob Bussmann