Der belgische Komponist Philippe Boesmans nahm sich dieses Stoffs in seiner 1993 uraufgeführten Oper Reigen an und setzte darin das Prinzip des Reigens musikalisch um. Die eingängige Musik ist reich an humorvollen Irritationen und gleichzeitig von einer allgemeinen Traurigkeit, was den Gemütszustand der ProtagonistInnen auf geschickte Weise widerspiegelt.
Markus Bothe, der im Berner Stadttheater zuletzt mit Le Nozze di Figaro und Il Trovatore grosse Erfolge feierte, wird Regie führen und in seinem Reigen die Verzweiflung und die Traurigkeit der Menschen ins Zentrum stellen. Denn obwohl sie sich in intensive Liebeleien verstricken, bleiben sie teilweise unfähig, miteinander zu kommunizieren und wirkliche Nähe zuzulassen.
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Regie: Markus Bothe
Musikalische Leitung: Kevin John Edusei
Bühne Kathrin Frosch
Kostüme Justina Klimczyk
Dramaturgie Katja Bury
Orchester Berner Symphonieorchester
Mi, 03. April 2019, 19:30
Stadttheater
Fr, 12. April 2019, 19:30
Stadttheater
Do, 25. April 2019, 19:30
Stadttheater
So, 12. Mai 2019, 18:00
Stadttheater
Do, 23. Mai 2019, 19:30
Stadttheater
So, 26. Mai 2019, 18:00
Stadttheater
Di, 04. Juni 2019, 19:30
Stadttheater
"Reigen" - Oper von Philippe Boesmans - Theater Bern
Premiere: Sonntag 31. März 2019, 18:00 Uhr, Stadttheater
Libretto von Luc Bondy nach dem gleichnamigen Drama von Arthur Schnitzler. --- «Etwas Unaufführbareres hat es noch nie gegeben». So radikal äusserte sich Arthur Schnitzler selbst über die zehn Dialoge, die er 1897 unter dem Arbeitstitel Liebesreigen verfasste. Und tatsächlich: kaum ein anderes Stück der Weltliteratur erregte einen ähnlichen Skandal quer durch die Gesellschaftsschichten des Fin de Siècle. Im Liebesreigen begegnen sich zehn Personen in unterschiedlichen Paarkonstellationen, wobei es jedes Mal zur sexuellen Vereinigung kommt.

