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piaf - Musikalische Revue von Pam Gems im Theater Dortmund

Premiere: 17. Januar 2009, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Von der Straße kommend wird eine Frau aus einfachsten Verhältnissen zur größten Chansonsängerin aller Zeiten. Unvergessen sind Lieder wie „Non, je ne regrette rien“, „Milord“ oder „La vie en rose“, mit denen sie Millionen Menschen faszinierte.

Edith Piaf – ein Mythos.

Von ihrer Mutter kurz nach der Geburt verlassen, ließ ihre Großmutter sie beinahe verhungern. Mit ihrem Vater, einem trunksüchtigen und prügelnden Straßenkünstler, zieht sie durch die Städte, und mit zehn Jahren beginnt sie auf der Straße zu singen. Mit fünfzehn verlässt sie ihren Vater und schlägt sich durch.

Auf der Straße entdeckt sie Leplee, als sie neunzehn ist: Begeistert von ihrer Ausstrahlung, Stimme und Präsenz holt er sie auf die Bühne seines Pariser Clubs. Von ihm erhält sie den Namen, mit dem sie berühmt wird: Edith Piaf – „Der Spatz von Paris“. Sie begeistert Paris, ganz Frankreich und Europa. Nach 1945 geht sie auf Tournee in Amerika. Die große Marlene Dietrich wird zu ihrer Vertrauten und Freundin.

Edith Piaf – ein Märchen.

Sie ist eine Frau, die keine Kompromisse eingeht, die sich hingibt, bedingungslos und ohne Maß: Dem Publikum und den Männern, denen sie in ihrer fortwährenden Suche nach Liebe begegnet. Ihre erste Ehe hält nur wenige Jahre, und ihre Liebesgeschichte mit dem Boxer Marcel endet tragisch, wie vieles im aufgewühlten Leben der Piaf. Bei zwei Autounfällen wird sie schwer verletzt. Mit Medikamenten und Drogen zwingt sie sich Abend für Abend zum Auftritt, selbst wenn sie nachher auf der Bühne zusammenbricht.

„Nein, ich bereue nichts“, singt die Frau, die von sich selbst sagt, der Gedanke an Schlaf bereite ihr Angst. Ihre letzten Lebensjahre sind geprägt von Krankheiten, Operationen und Morphium, doch was sie niemals verliert, ist die Sehnsucht. Sie dürfe nicht sterben, sagt sie einmal, denn sie könne ihr Publikum nicht allein lassen. Im Beisein ihres 20 Jahre jüngeren zweiten Ehemannes, der ihr über den Tod hinaus die Treue halten wird, stirbt sie mit nur 47 Jahren.

Edith Piaf – ein Drama.

Angelehnt an Piafs Biographie hat die englische Autorin Pam Gems eine musikalische Revue entworfen: Ein Abend voller Humor und Tragik, voller Liebe zur Musik und tief empfundener Sehnsucht.

Piaf - Madeleine Lienhard

Toine - Barbara Blümel

Madeleine / Krankenschwester - Anne Breitfeld

Polizist / Amerikaner / Manager - Andreas Wrosch

Louis / Georges / Therapeut - Bernhard Bauer

Jacques / Marcel / Angelo / Dealer / Theo - Günther K. Harder

Eddie / Paul / Boche / Marlene/ Lucien / Jean - Andreas Vögler

Soldat / Agent / Pierre - Alexander Gier

Leplee - Jakob Schneider

Statisterie - Dimitrij Ivanov, Daniel Smit, Ingo Sommer, Jöran Sommerstedt

Piano - Christoph Iacono

Geige - Bernhard Bauer

Akkordeon - Ralf Gscheidle

Regie - Uwe Hergenröder

Ausstattung - Ulrich Schulz

Musikalische Leitung - Christoph Iacono

Dramaturgie - Stefan Schroeder

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