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OSKAR UND DIE DAME IN ROSA von Éric-Emmanuel Schmitt

29.03.2008

Premiere 05. April 2008 . 20 Uhr

in der Pasinger Fabrik, August–Exter-Str.1 in München

Oskar ist zehn und hat Leukämie.

Hat überforderte Eltern und frustrierte Ärzte.

Und - Gott sei Dank! – hat er so was wie einen Engel.

Der besucht ihn regelmäßig und ist eine "uralte" Dame in Rosa.

Ex-Catcherin (behauptet sie).

Eine, die ihn nicht anlügt (jedenfalls nicht in Dingen, die zählen),

eine, die nicht kneift, wenn’s knifflig wird,

eine, die ihm mit Phantasie und Humor begegnet,

eine, die ihm zuhört, eine mit brauchbaren Ideen.

Zum Beispiel die hier: 1 Tag = 10 Jahre.

Wenn die Zeit sehr knapp wird, muss man besonders kreativ mit ihr umgehen.

Heißt: Leben im Zeitraffer. Heißt: Oskar erlebt "das alles" ein bisschen früher:

Grad noch zehn, blüht ihm ratzfatz die Pubertät,

das große Verliebtsein, das große Betrübtsein, Midlife-Crisis, Alter…

Oskar 10, Rosa 110 (?):

Zwei, die sich nichts vormachen;

zwei die sich stellen, die sich halten, die sich Mut machen.

Zwei, die noch was zu lachen haben wollen, trotzdem.

Auf Anregung der alten Dame hat der kleine Mann

einen Schriftverkehr der besonderen Art geführt.

Den sie uns an diesem Abend präsentiert.

EIN PLÄDOYER FÜR DIE FREUNDSCHAFT UND DAS LEBEN.

Eva-Ingeborg Scholz ist Madame Rosa.

Regie: Andreas Seyferth

Ausstattung: Stephan Joachim

Tondesign: Kai Taschner

Lichtdesign: Jo Hübner

Eine Produktion des theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Kasse: an Spieltagen ab 17.30 l Telefon: 834 20 14

Karten online: www.theaterviellaermumnichts.de

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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