Er ist auch polnischer Widerstandskämpfer, der die Schauspieltruppe um Mithilfe bittet: Ein Doppelspion namens Siletzky ist auf dem Weg nach Posen, um dem dort stationierten Gruppenführer Erhard eine Namensliste polnischer Untergrundkämpfer zu überbringen. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden. In den Kostümen aus »Gestapo« spielen die Schauspieler nun als »echte Nazis« um Leben und Tod …
Ernst Lubitsch schuf als Regisseur des Films »Sein oder Nichtsein« eine Vorlage, die »als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.« (Lexikon des internationalen Films)
Basierend auf dem Filmscript von Melchior Lengyel zu SEIN ODER NICHTSEIN von Ernst Lubitsch
Inszenierung Martin Schulze
Bühne und Kostüme Pia Maria Mackert
Musik Malcolm Kemp
Dramaturgie Gesa Lolling, Inge Zeppenfeld
Josef Tura Tim Knapper
Maria Tura Stefanie Rösner
Bronski Ognjen Koldzic
Grinberg Rainer Krause
Dobosch Thomas Hamm
Kasparek Philipp Manuel Rothkopf
Magdalene Elisabeth Ebeling
Andrzej Stasnik Julian Koechlin
Siletzky Benedikt Voellmy
Erhard Torsten Borm
Schulz/Wrischinski Tommy Wiesner
SS-Mann/Marek, ein Junge Statisterie Theater Aachen
Sa 05. Oktober, 19:00 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
Sa 05. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne,
Do 10. Oktober, 19:00 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
Do 10. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne,
So 13. Oktober, 17:30 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
So 13. Oktober, 18:00 Uhr, Bühne,
So 20. Oktober, 18:00 Uhr, Bühne,
Sa 26. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne,
Do 31. Oktober, 19:00 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
Do 31. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne, Einführung
Fr 08. November, 20:00 Uhr, Bühne,
So 17. November, 18:00 Uhr, Bühne,
Sa 30. November, 19:30 Uhr, Bühne,
NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN von Jürgen Hofmann im Theater Aachen
Premiere 28. September 2019, 19:30 Uhr, Bühne
24.09.2019
Posen, 1939: Kaum ist die anti-faschistische Komödie »Gestapo« der Zensur zum Opfer gefallen, da bricht weiteres Ungemach über die Schauspieltruppe des Polski-Theaters herein: Der junge Mann, der bei jeder Hamlet-Vorstellung seinen angestammten Platz im Zuschauerraum verlässt, sobald der berühmte Schauspieler Joseph Tura alias Hamlet zum – sehr langen – Monolog »Sein oder Nichtsein« ansetzt, ist nicht nur der Verehrer von Turas Ehefrau Maria, in deren Garderobe man sich – sehr lange – ungestört weiß.

