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NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN von Jürgen Hofmann im Theater Aachen

Premiere 28. September 2019, 19:30 Uhr, Bühne

24.09.2019

Posen, 1939: Kaum ist die anti-faschistische Komödie »Gestapo« der Zensur zum Opfer gefallen, da bricht weiteres Ungemach über die Schauspieltruppe des Polski-Theaters herein: Der junge Mann, der bei jeder Hamlet-Vorstellung seinen angestammten Platz im Zuschauerraum verlässt, sobald der berühmte Schauspieler Joseph Tura alias Hamlet zum – sehr langen – Monolog »Sein oder Nichtsein« ansetzt, ist nicht nur der Verehrer von Turas Ehefrau Maria, in deren Garderobe man sich – sehr lange – ungestört weiß.

Er ist auch polnischer Widerstandskämpfer, der die Schauspieltruppe um Mithilfe bittet: Ein Doppelspion namens Siletzky ist auf dem Weg nach Posen, um dem dort stationierten Gruppenführer Erhard eine Namensliste polnischer Untergrundkämpfer zu überbringen. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden. In den Kostümen aus »Gestapo« spielen die Schauspieler nun als »echte Nazis« um Leben und Tod …

Ernst Lubitsch schuf als Regisseur des Films »Sein oder Nichtsein« eine Vorlage, die »als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.« (Lexikon des internationalen Films)

Basierend auf dem Filmscript von Melchior Lengyel zu SEIN ODER NICHTSEIN von Ernst Lubitsch

    Inszenierung Martin Schulze
    Bühne und Kostüme Pia Maria Mackert
    Musik Malcolm Kemp
    Dramaturgie Gesa Lolling, Inge Zeppenfeld

    Josef Tura Tim Knapper
    Maria Tura Stefanie Rösner
    Bronski Ognjen Koldzic
    Grinberg Rainer Krause
    Dobosch Thomas Hamm
    Kasparek Philipp Manuel Rothkopf
    Magdalene Elisabeth Ebeling
    Andrzej Stasnik Julian Koechlin
    Siletzky Benedikt Voellmy
    Erhard Torsten Borm
    Schulz/Wrischinski Tommy Wiesner
    SS-Mann/Marek, ein Junge Statisterie Theater Aachen

Sa 05. Oktober, 19:00 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
Sa 05. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne,
Do 10. Oktober, 19:00 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
Do 10. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne,
So 13. Oktober, 17:30 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
So 13. Oktober, 18:00 Uhr, Bühne,
So 20. Oktober, 18:00 Uhr, Bühne,
Sa 26. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne,
Do 31. Oktober, 19:00 Uhr, Spiegelfoyer, Einführung
Do 31. Oktober, 19:30 Uhr, Bühne, Einführung
Fr 08. November, 20:00 Uhr, Bühne,
So 17. November, 18:00 Uhr, Bühne,
Sa 30. November, 19:30 Uhr, Bühne,
    

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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