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Molières »Der eingebildete Kranke« im Schauspiel Dresden

27.04.2007

Premiere Fr 4.5.2007, 19.30 Uhr.

Eine Komödie, Deutsche Fassung von Philipp Engelmann.

Da hat er nun alles, um zufrieden zu sein. Er ist reich, seine Tochter liebt ihn, seine Frau, na ja, er liebt seine Frau.

Glücklich aber ist dieser Herr Argan nicht. In Furcht vor möglichen Katastrophen, vor einer vielleicht lauernden tödlichen Krankheit verbringt er seine Tage mit fragwürdigen Medizinern und Unmengen von Pillen und Anwendungen. Mediziner und Medikamente werden zwar teurer und teurer, Herr Argan aber weiß, dass die beste aller Lebensversicherungen in Harmonie fließende Körpersäfte sind.

Aus diesem Grund fixiert auf die unteren Regionen seines Körpers, jene, die nicht an Lustgewinn teilhaben, tyrannisiert er seine Umgebung. Zuwendung und stetige Beschäftigung mit seiner Krankheit einfordernd, verliert er alles, was er ersehnt. Fast, denn es ist eine Komödie, in der Molière seiner Hauptfigur durch einen genialen Trick Einsicht ermöglicht...

Regie: Klaus Dieter Kirst

Bühne und Kostüme: Frank Hänig

Musik: Eckehard Mayer

Choreografische Mitarbeit: Ute Raab

Dramaturgie: Karla Kochta

Es spielen

Argan, eingebildeter Kranker: Albrecht Goette

Béline, zweite Frau Argans: Friederike Tiefenbacher

Angélique, Tochter Argans und Geliebte Cléantes: Nele Jung

Béralde, Bruder Argans: Ahmad Mesgarha

Cléante, Geliebter Angéliques: Mario Grünewald

Monsieur, Diafoirus, Arzt: Günter Kurze

Thomas Diafoirus, sein Sohn: Björn Gabriel

Monsieur Bonnefoy, Notar: Matthias Walter

Toinette, Dienstmädchen: Christine Hoppe

Ärzte und Krankenschwestern: Komparserie des Staatsschauspiels

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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