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Martin Schüler bleibt bis 2014 Intendant des Staatstheaters Cottbus

30.09.2007

Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus verlängerte den Intendantenvertrag mit Martin Schüler um weitere fünf Jahre. Die Vertragsunterzeichnung fand am 22. September 2007 im Rahmen der feierlichen Wiedereröffnung des Jugendstiltheaters am Schillerplatz mit der romantischen Oper „Die Rheinnixen“ von Jacques Offenbach nach 14 Monaten umfangreicher baulicher und restauratorischer Arbeiten statt.

Das Land Brandenburg würdigte damit die Arbeit Martin Schülers, der seit 1991 als Operndirektor und ab 2003 als Intendant das Profil des Hauses auch überwiegend mit Mehrspartenproduktionen prägt. Bis 2014 wird Martin Schüler die Struktur des Mehrspartentheaters als Ensembletheater konsequent weiterführen.

Bisher führte Martin Schüler allein in Cottbus bei 51 Werken Regie, zahlreiche Einladungen zu Gastinszenierungen führten ihn u. a. an die Opernhäuser in Graz, Mannheim, Berlin und Saarbrücken. Zuletzt führte er Regie bei der Uraufführung der Oper „Cosima“ von Siegfried Matthus am Theater Gera. Zudem unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.

Zu den Spezialitäten seiner Cottbuser Opernarbeit gehören auch die Aufführung selten zu hörender Opern in semiszenischer Form (z. B. „Penthesilea“ v. O. Schoeck, „Königskinder“, „Samson und Dalila“ etc.).

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