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„Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev...“ von Philipp Löhle im Münchner Volkstheater

22.11.2008

Premiere 29. November 2008 um 20 Uhr, Kleine Bühne

Lilly, ihr Bruder, Amoz und Anne: Sie waren wild, jung und wollten mit spektakulären Aktionen die Wahrnehmung Menschen schärfen.

Als die Gruppe auffliegt und Lillys Bruder in die Psychiatrie gesperrt wird, brechen die alten Freundschaften auseinander und jeder geht seiner We-ge. Aber Lilly hält an ihren Idealen fest, während ihre Freunde Karriere machen und sich ihre Nische in der Gesellschaft suchen. Sie selbst kann und will sich nicht anpassen. Schließlich bringen ein sozialkritischer Zeitungspraktikant, der Außendienst vom Arbeitsamt und ein erfolgloser Selbstmörder ihr Leben in Bewegung.

"Wer mit zwanzig kein Revolutionär war, hat kein Herz. Wer es mit dreißig noch ist, hat keinen Verstand" (G. B. Shaw)

Zum Autor

Philipp Löhle, 1978 in Ravensburg geboren, studierte Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft und deutsche Literatur in Erlangen und Rom. Bereits während seines Studiums entstanden einige Theaterstücke. „KAUF-LAND“ wurde 2005 im Theater Erlangen uraufgeführt. 2007 wurde Löhle zum Dramatiker-Workshop des Theatertreffens eingeladen und gewann dort einen Werkauftrag. „Die Kaperer oder Reiß nieder das Haus und erbaue ein Schiff“ wurde im März 2008 in der Regie von Jette Steckel uraufgeführt. Außerdem schrieb Philipp Löhle ein Stück für das Autorenprojekt „60 Jahre Deutschland“ der Schaubühne am Lehniner Platz. Für sein folgendes Stück, „Genannt Gospodin“, wurde er mit dem Förderpreis des Bundesverbandes der deutschen Industrie ausgezeichnet. „Lilly Link“ wurde im letzten Jahr mit dem Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet.

Regie Philipp Jescheck

Bühne und Kostüme Hannah Albrecht

Licht Günther E. Weiß

Dramaturgie Katja Friedrich

Regieassistenz Manuel Braun

Ausstattungsassistenz Silvia Maradea

Lilly Link Barbara Romaner

Amoz Andreas Tobias

Anne Sophie Wendt

Hannes und Tom Jean-Luc Bubert

Manuel und Schipper Tobias van Dieken

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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