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Koproduktion des Thalia Theaters Hamburg mit der Ruhrtriennale: "Macbeth" von William Shakespeare

25.08.2011

Premiere bei der Ruhrtriennale am 2. September um 20 Uhr in Gladbeck

Hamburg-Premiere am 22. Oktober um 20 Uhr im Thalia Theater. -----

Wohin führt unser Lebensweg? Ist er von Anbeginn dem Tod verfallen? Macbeth kommt aus dem Krieg, Töten ist sein Geschäft. Lady Macbeth hat ein Kind verloren, die Ehe ist ohne Nachkommen.

Den Lockungen der Hexen kann das Paar nicht widerstehen. Macbeth wird König sein – aber um welchen Preis? Zwanghaft zieht der erste Mord an Duncan weitere Morde nach sich. Auf dem angemaßten Thron begegnet das Paar seinen Dämonen: Machthunger, Gewaltbereitschaft, Schuld, Angst. Gemeinsam durchwandern Macbeth und die Lady die dunklen Gebiete der Seele. Das Leben: ein Kampf, eine Suche nach Sinn?

Nach seiner Inszenierung von „Hamlet“ in der letzten Spielzeit setzt Regisseur Luk Perceval seine

Beschäftigung mit Shakespeare fort. „Shakespearetexte sind für mich auch Projektionsflächen, Bilder, die aus extremen Ängsten und Gefühlen entstehen und beim Zuschauer ein eigenes Kopfkino auslösen. In Macbeth und Lady Macbeth habe ich unzählige Ehepaare gesehen, die mit Angst umgehen. Angst ist für mich ich das essentielle Thema in „Macbeth“.

Deutsch von Thomas Brasch

In einer Fassung von Luk Perceval

Regie Luk Perceval

Bühne Annette Kurz

Kostüme Ilse Vandenbussche

Licht Mark van Denesse

Musik Lothar Müller

Choreografie Ted Stoffer

Dramaturgie Susanne Meister

Ensemble

Bruno Cathomas (Macbeth), Julius Feldmeier (Macduff), Rabea Lübbe (Lady Macduff), Peter

Maertens (Duncan), Thomas Niehaus (Lennox), Maja Schöne (Lady Macbeth), Alexander Simon

(Banquo)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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