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"Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller, Theater Kiel

Premiere So | 11. Okt. | 19 Uhr | Schauspielhaus

Ferdinand, Sohn des Präsidenten von Walter, projiziert alle seine Sehnsüchte auf Luise, die Tochter des Musikers Miller. Die junge Frau erwidert die Gefühle mit gleicher Leidenschaft, doch sowohl Ferdinands als auch Luises Vater lehnen eine Verbindung der beiden strikt ab.

Der Präsident will seinen Nachwuchs vielmehr mit der einflussreichen Lady Milford vermählen. Gemeinsam mit seinem intriganten Sekretär Wurm, der seinerseits Luise heiraten möchte, initiiert er daher einen perfiden Plan: Miller und seine Frau werden grundlos inhaftiert und zu deren Rettung muss Luise einen fingierten Liebesbrief an den ebenso eitlen wie einfältigen Hofmarschall von Kalb verfassen, der Ferdinand zugespielt wird. Rasend vor Eifersucht setzt dieser daraufhin eine Kette von Ereignissen in Gang, die schließlich in den tragischen Tod der Liebenden führt.

Schillers berühmtes bürgerliches Trauerspiel ist weit über die Problematisierung von Standeskonflikten hinaus ein radikaler Versuch über Liebe und Gewalt, emphatisch empfundene Leidenschaft und puren Egoismus, Selbst- und Fremdbilder und den Versuch des Menschen innerhalb festgelegter gesellschaftlicher Machtinteressen den eigenen Glücksanspruch durchzusetzen.

Regie: Dariusch Yazdkhasti

Bühne: Annette Haunschild

Kostüme: Katharina Kromminga

Mit: Gerrit Frers, Maria Goldmann, Roman Hemetsberger, Imanuel Humm, Eva Krautwig, Zacharias Preen, Agnes Richter, Felix Zimmer

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