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HEXENJAGD von Arthur Miller im Deutschen Theater Berlin

23.08.2008

Premiere am 30. August 2008 um 20.00 Uhr in den Kammerspielen

Angriff als die beste Verteidigung? Im nächtlichen Wald werden ein paar Mädchen von Pastor Parris beim Tanzen erwischt und verhalten sich danach äußerst merkwürdig.

Schnell wird Hexerei vermutet, denn Aberglaube und religiöser Eifer ergeben im puritanischen Neuengland eine gefährliche Mischung: Hexen droht der Tod. Eine fatale Kettenreaktion beginnt; in hysterischer Angst bezichtigen die Mädchen selber nun immer mehr Frauen der Hexerei. Perfide Logik: Nur wer den Teufelspakt zugibt, wird vom Galgen verschont. Sehr strategisch agiert die junge Abigail: Sie belastet die Ehefrau John Proctors – des Mannes, in den sie verliebt ist . Instrumentalisierte Ängste und Moral, das Einträufeln von ›Wahrheiten‹ das taktische Ausschalten von Gegnern – zeitlos aktuelle Themen. Basierend auf den realhistorischen Hexenprozessen im amerikanischen Salem 1692 kommentierte Pulitzer - preis träger Arthur Miller in »Hexenjagd« die Kommunistenverfolgung in den USA der McCarthy-Ära.

Regisseur Thomas Schulte-Michels wendet sich nach O’ Neills »Eines langen Tages Reise in die Nacht« erneut der amerikanischen

Nachkriegsdramatik zu.

Regie Thomas Schulte-Michels

Bühne Thomas Schulte-Michels

Kostüme Tanja Liebermann

Darsteller Meike Droste | Gabriele Heinz | Isabel Schosnig | Ursula Staack | Kathrin Wehlisch | Simone von Zglinicki | Peter Beck | Michael Gerber | Jürgen Huth | Horst Lebinsky | Sven Lehmann | Falk Rockstroh | Thomas Schmidt | Henning Vogt

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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