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HENRIK IBSEN, nora // ein puppenheim, theater // an der rott Eggenfelden

PREMIERE // FREITAG, 29. 01. 2016 / 19.30 UHR / GROSSES HAUS. -----

Mit „Ein Puppenheim“ oder „Nora“ – der Titel der deutschen Übersetzung hat sich sehr bald durchgesetzt – schuf Ibsen eine der berühmtesten Frauenfiguren der Weltliteratur und Theaterbühne, die gleichzeitig zum Vorbild der Frauenbewegung wurde.

Aber das Stück ist weit mehr als ein Emanzipationsdrama. Mit seinem Schauspiel entlarvt Henrik Ibsen Nora und Torvald Helmer sind seit Jahren glücklich verheiratet. Nora hat sehr viel zu diesem Glück beigetragen. Schließlich rettete sie ihrem Mann das Leben. Als Torvald bald nach der Hochzeit schwer erkrankte, fälschte Nora die Unterschrift ihres Vaters um einen Kredit zu erhalten. Denn „ ohne der Einwilligung eines Mannes (Vater oder Ehemann) durfte eine Frau kein Geld aufnehmen oder borgen“.

Mit dem Geld finanzierte Nora die für Torvald lebensnotwendige Reise in den Süden. In Italien vollständig genesen und nach einem Jahr wieder gesund in Norwegen zurück, machte Torvald Helmer Karriere. Nora zahlte heimlich, nach und nach ihre Schulden bei dem zwielichtigen Anwalt Krogstad ab.

Bald ist Nora all ihre Sorgen los, bald hat sie es geschafft, sie sieht sich in ihrem Tun, das einzig das Wohl der Familie im Auge hatte, bestätigt. Sie tat es schließlich aus Liebe. Doch sie unterschätzt die Welt, in der sie lebt.

Die Rolle der Nora gilt bis heute als eine der begehrtesten Frauenrollen und wurde schon von vielen berühmten Schauspielerinnen verkörpert. Am theater // an der rott ist Cornelia Pollak in der Titelrolle zu sehen.

REGIE // Elke Maria Schwab

AUSSTATTUNG // Christian Weissenberger

MIT // Markus Baumeister / Sebastian Gerasch / Adela Florow / Cornelia Pollak / Julia Ribbeck / Armin Stockerer // Rebekka Reiß und Simon Wilczek

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