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Harrison Birtwistles "Punch and Judy" - Staatsoper im Schiller Theater Berlin

09.05.2014
Kategorien: Deutschland, News

Premiere am 16. Mai 2014 um 20:00 Uhr - Werkstatt. -----

Die nächste Werkstatt-Premiere feiert den großen englischen Komponisten Sir Harrison Birtwistle, der im Juli 80 Jahre alt wird, mit einer Neuinszenierung seiner ersten Oper Punch and Judy.

Punch and Judy ist eine für die English Opera Group geschriebene Kammeroper auf ein Libretto von Stephen Pruslin, basierend auf den gleichnamigen Puppenfiguren Punch und Judy, die in England ein brutales Pendant zum deutschen Kaspertheater darstellen. Bei der Urauf­führung 1968 im Rahmen von Benjamin Brittens Musikfestival in Aldeburgh sorgte das Werk für Tumulte im Publikum. Es ist ein Stück absurdes Theater mit schwarzem englischen Humor und zahlreichen Verweisen auf die Musikgeschichte. Dabei ist Birtwistles Musik hoch originell, witzig, frech und beweist Sinn für Skurrilitäten und Ab­gründe.

Nach der Uraufführung von The Last Supper an der Berliner Staatsoper im April 2000, dirigiert von Daniel Barenboim, ist Punch and Judy das zweite Musiktheater von Harrison Birtwistle, das an der Staatsoper gezeigt wird.

Die musika­lische Leitung des 15-köpfigen Orchesters aus Mitgliedern der Staatskapelle Berlin und der Orchesterakademie, der bisher größten Besetzung in der Werkstatt, liegt in den Händen von Christopher Moulds. Richard Suart, schon bei der Urauf­führung als Doctor dabei, singt die Partie des Punch. Daneben zählen Hanna Herfurtner (Pretty Polly | Witch), Terry Cook (Doctor) sowie Annika Schlicht (Judy | Fortune Teller), Maximilian Krummen (Choregos | Jack Ketch) und Jonathan Winell (Lawyer) – alle drei Stipendiaten des Inter­natio­na­len Opernstudios der Staatsoper – zum Sänger­­ensemble. Regie führt Derek Gimpel. Bühne und Kostüme entwirft Christoph Ernst.

Weitere Vorstellungen am 18., 21., 23., 25., 27. und 31. Mai, jeweils 20:00 Uhr

Staatsoper im Schiller Theater – Werkstatt

Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Weitere Informationen unter www.staatsoper-berlin.de

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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