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Giacomo Puccini, „Manon Lescaut“, Volkstheater Rostock

28.04.2008
Kategorien: Deutschland, News

Premiere: Samstag, 03. Mai, 19:30 Uhr, Großes Haus

„Ich bin ein leidenschaftlicher Jäger von Wasservögeln, Texten und Frauen.“ hat Puccini einmal erklärt.

Oft stehen auch Frauengestalten im Mittelpunkt seiner Opern: Mimí, Tosca, Cio-Cio-San oder Manon – eine Reihe außergewöhnlicher Frauen, die entschlossen und mit unbedingter Hingabe lieben.

Schicksalhaft kreuzen sich die Wege des Studenten Des Grieux und der schönen Manon. Doch ihr Glück ist nicht von langer Dauer: Manon verlässt nach einer Zeit der Leidenschaft und Armut ihren Geliebten, um die Mätresse des reichen Ge-ronte zu werden. An dessen Seite lebt sie ihren Hang nach Luxus und Zerstreu-ung aus, fühlt sich aber dennoch einsam und ungeliebt. Bei einem von Manons Bruder arrangierten Zusammentreffen mit Des Grieux flammt die feurige Liebe wieder auf. Beide wollen fliehen, werden aber von Geronte überrascht. Er bezich-tigt Manon des Diebstahls. Manon wird verhaftet und deportiert. Des Grieux folgt ihr. In den Armen des Geliebten stirbt Manon.

Die Oper, entstanden nach dem Roman des Abbé Prévost, brachte Puccini den internationalen Durchbruch in der Opernwelt. Leidenschaft und Verzweiflung, gepaart mit einer gehörigen Portion Realismus, haben aus dem Stoff die mitrei-ßende und am Ende erschütternde Geschichte einer eigenwilligen Frau gemacht.

Mit: Liana Aleksanyan, Olaf Lemme, Vincent Wolfsteiner, Olaf Plassa, Christoph Kayser, Günter Berdermann, Andrea Höcht, Titus Paspirgilis, Franz Mewis, Ger-hard Stephan, Damen und Herren des Opernchores, Statisterie, Norddeutsche Philharmonie Rostock

Libretto von Ruggero Leoncavallo, Marco Praga, Domenico Oliva, Luigi Illica, Giuseppe Giacosa, Giuseppe Adami und Giulio Ricordi

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Koproduktion mit den Bühnen der Stadt Gera – Landestheater Altenburg

Musikalische Leitung: Niklas Willén/ Inszenierung: Matthias Oldag

Ausstattung: Mike Hahne/ Choreinstudierung: Ursula Stigloher

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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