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"Genannt Gospodin" von Philipp Löhle in München

28.10.2007

Premiere 6. November 2007,Bayerisches Staatsschauspiel, Marstall

»Den Kapitalismus an den Eiern packen.« Keine leichte Aufgabe. Aber Gospodin hatte einen Weg gefunden. „Mit beiden Händen, und mit einem Lama. Einem höckerlosen Kamel. Wusstest du das, dass Lamas höckerlose Kamele sind? Das weiß kaum einer.“

Jedenfalls hat Greenpeace Gospodin das Lama weggenommen, und jetzt weiß er nicht weiter. Seine Freundin Anette will sich dazu nicht äußern. Sie sieht offenbar noch ganz andere Probleme in der Beziehung. Auch Gospodins übriger Freundeskreis tut sich nicht leicht damit, seine Antikapitalismustheorie intellektuell nachzuvollziehen. Als eine obskure Tasche voller Geld auftaucht, werden die Fragestellungen allerdings plötzlich sehr konkret.

Ohne Besserwisserei, aber auch ohne Sarkasmus nähert sich der junge Autor Phillip Löhle dem großen Thema Kapitalismus aus einer sehr privaten Perspektive. Das macht Spaß und hat dabei einiges politisches Bewusstsein.

Mit Franziska Rieck Marcus Calvin Shenja Lacher

Regie Jan Philipp Gloger Bühne Franziska Bornkamm

Kostüme Karin Jud Musik Jan Faßbender

Nächste Vorstellungen am

Mittwoch 14. November 2007, 20:00 Uhr

Donnerstag 15. November 2007, 20:00 Uhr

Freitag 23. November 2007, 20:00 Uhr

Dienstag 04. Dezember 2007, 20:00 Uhr

Freitag 07. Dezember 2007, 20:00 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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