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Ferdinand von Schirach, "Terror", Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere 18.10.2015 18.00, Grosses Haus. -----

»Wenn ich jetzt nicht schieße, werden Zehntausende sterben.« In seinem ersten Theaterstück stellt Ferdinand von Schirach die Frage nach der Würde des Menschen: Ein Passagierflug­zeug wurde von Terroristen gekapert, um einen Anschlag auf ein ausverkauftes Fußballstadion zu verüben. Die Menschen im Stadion konnten nur gerettet werden, weil der Pilot eines Kampfjets das Verkehrsflugzeug abschoss.

 

Die Passagiere an Bord starben. Das Luftsicherheitsgesetz erlaubt auch bei Bedrohung nicht, ein entführtes Flugzeug abzuschießen. Nun steht der Bundeswehrpilot vor Gericht, weil er 164 Menschen getötet hat, um 70.000 Menschen zu retten. Es geht in diesem Pro­zess um grundsätzliche Fragen: War dies eine militärische Aktion? Wer trägt die Verantwortung? Darf Leben gegen Leben ab­gewogen werden? Ist die Würde des Menschen doch antastbar? Steht hier nur der Pilot der Bundeswehr vor Gericht? Das Ur­teil in diesem spannenden Gerichtsdrama wird vom Publikum im Theatersaal gefällt: Ist der Pilot schuldig oder unschuldig?

 

In seiner literarischen Arbeit, die sich auch mit Kriminalfällen beschäftigt, sucht der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach nicht nach Tätern, sondern nach den Motiven für eine Tat. Mit über zwei Millionen verkauften Büchern führt er international die Bestsellerlisten an und wurde u. a. mit dem Kleist-­Preis und dem Berliner Bären ausgezeichnet. Die britische Tageszeitung »The Daily Telegraph« nennt Ferdinand von Schirach »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«.

 

Die deutschlandweiten Abstimmungsergebnisse der „Schöffen“ aller Theater finden Sie hier:

terror.kiepenheuer-medien.de

 

Regie – Kurt Josef Schildknecht

Bühne – Heinz Hauser

Kostüme – Kirsten Dephoff

Dramaturgie – Dirk Diekmann

 

Mit

Vorsitzender – Wolfgang Reinbacher

Lars Koch, Angeklagter – Moritz von Treuenfels

Biegler, Verteidiger – Andreas Grothgar

Nelson, Staatsanwältin – Nicole Heesters

Christian Lauterbach – Lutz Wessel

Franziska Meiser – Viola Pobitschka

 

20.10.2015 19.30

27.10.2015 19.30

19.00 Einführung

02.11.2015 19.30

05.11.2015 19.30

07.11.2015 19.30

15.11.2015 18.00

18.11.2015 19.30

21.11.2015 19.30

24.11.2015 19.30

03.12.2015 19.30

17.12.2015 19.30

21.12.2015 19.30

30.12.2015 19.30

 

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