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faust. frühe fassung in Konstanz

30.09.2006

von Johann Wolfgang Goethe.

Premiere am Freitag, 06. Oktober 2006, 20 Uhr, Stadttheater.

Die sogenannte „Frühe Fassung“ des Faust-Dramas ist durch die Abschrift eines Weimarer Hoffräuleins erhalten geblieben. Goetehes Text präsentiert eine stürmische Szenenfolge prägnanter, atmosphärisch dichter Einzelbilder, deren Faszination nicht zuletzt in ihrer fragmentarischen Offenheit und emotionalen Unmittelbarkeit liegt.

Prof. Dr. Faust, ist am Zenit seiner glanzvollen Karriere angelangt. Obwohl noch sehr jung, ist er bereits ein gefragter Experte für alle wesentlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Nun muss er erkennen, dass ihm die geheimen Zusammenhänge des Lebens und der Natur dennoch verschlossen bleiben. Mit dem Teufel an seiner Seite verlässt er die enge Welt seines Studierzimmers und begibt sich auf die ruhe- und rücksichtslose Suche nach Sinn und Identität.

Der Regisseur Wolfram Mehring hat an der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts mitgeschrieben: Er zählt neben Jerzy Grotowski und Peter Brook zu denjenigen bahnbrechenden Theaterneuerern, die Ende der 1950er/ Anfang der 60er Jahre freie Ensembles und experimentelle Theaterzentren in Breslau und Paris gründen. Mehring leitete mehrere eigene Theater in Paris und ist weltweit als Regisseur gefragt. Mit Faust. Frühe Fassung stellt er sich erstmals in Konstanz vor.

Inszenierung Wolfram Mehring | Bühne Jochen Diederichs | Kostüme Uschi Haug

mit Anne Breitfeld, Gislén Engelmann, Kristin Muthwill; Ingo Biermann, Harald Schröpfer, Nico Selbach

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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