Erinnerung an jüdische Dramaturgen vor 1933 im Berliner Ensemble
Mit der Matinee „Lebenslauf, ick erwarte dir“ am Sonntag, 19. Oktober, 11 Uhr, erinnert die Dramaturgie des Berliner Ensembles anläßlich der alljährlichen Gedenktage an die Deportation der Juden Berlins, an die jüdischen Dramaturgen der 20er und 30er Jahre, deren Arbeit untrennbar mit dem Berliner Theater dieser Epoche verbunden ist.
Max Reinhardt oder Leopold Jessners Theaterarbeit ist inspiriert durch Arthur Kahane, Heinz Lippmann, Alfred Dreifuß oder Arthur Sakheim, also durch Dramaturgen, deren Selbstverständnis ihrer Arbeit und Verantwortung für das Theater beispielhaft gewesen ist.
Idee und Zusammenstellung der Texte für die Matinée von Prof. Anat Feinberg, es lesen: Jutta Ferbers, Viktoria Göke, Hermann Beil und Hermann Wündrich.