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EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey, Theater Halle

Premiere am 29. März 2014, um 19.30 Uhr im neuen theater/Saal. -----

Der Roman von Ken Kesey erschien 1962 in New York und begleitete eine ganze Generation weltweit beim Erwachsenwerden. In den gängigen Lesarten und Interpretationen geht es um Macht und Selbstbehauptung, um den Umgang von Stärkeren mit Schwächeren, um ein perfektes Unterdrückungssystem.

Sowohl dem Roman als auch der Verfilmung von 1975 mit Jack Nicholson wird Parabelcharakter bescheinigt. Was könnte einen Theaterregisseur heute daran interessieren, wenn er den Stoff mehrmals hin und her wendet? Gucken wir uns das Kuckucksnest, die Nervenheilanstalt, und seineInsassen noch einmal genauer an. Sind nicht alle Insassen freiwillig dort? Ist das Kuckucksnest nicht ihre selbst gewählte Heimat? Sie wollen doch gar nicht raus, aber worauf warten sie? Was kann Neuzugang McMurphy ihnen bringen?

Inszenierung: Niklas Ritter

Ausstattung: Karoline Bierner und Bernd Schneider

Mit: Bettina Schneider (R. P. McMurphy), Barbara Zinn (Mrs. Ratched), Alexander Gamnitzer (Häuptling Bromden), Alexander Pensel (Billy Bibbit), Hagen Ritschel (Mr. Harding), Martin Reik (Mr. Chesswick), Joachim Unger (Mr. Scanlon/Mr. Mancini), Jörg Simonides (Mr. Taber), Till Schmidt (Dr. Spivey, Mr. Turtle, diverse Pfleger), u. a.

Die nächsten Vorstellungen: 30. März und 5. April 2014, jeweils 19.30 Uhr.

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