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Ein russisches Wochenende im Maxim Gorki Theater Berlin Ein russisches Wochenende im Maxim Gorki Theater Berlin Ein russisches...

Ein russisches Wochenende im Maxim Gorki Theater Berlin

"Der Kirschgarten" von Anton Tschechow, Premiere: 15.11., 19.30 Uhr,

"Der Russe ist einer, der Birken liebt" von Olga Grjasnowa, Uraufführung: 16.11., 19.30 Uhr. -----

Nurkan Erpulat inszeniert die Komödie Der Kirschgarten als letzten Heimatabend einer verunsicherten Gesellschaft vor ihrem Ausverkauf. In seinem Stück beschreibt Anton Tschechow voll heiterer Ironie eine Gesellschaft im Übergang, in der das Altvertraute sich verflüssigt und die Umrisse einer neuen Welt sichtbar werden.

 

Die Hauptfigur Ranewskaja wird von Ruth Reinecke gespielt, die seit 1979 Mitglied des Ensembles am Maxim Gorki Theater ist. Regisseur Nurkan Erpulat, der 2011 mit seiner Inszenierung Verrücktes Blut am Ballhaus Naunynstraße zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, zeigt mit dieser Inszenierung seine erste Arbeit als Hausregisseur des Gorki.

 

Regie Nurkan Erpulat Bühne Magda Willi Kostüme Ulrike Gutbrod Musik Sinem Altan, Tobias Schwencke Dramaturgie Daniel Richter

 

Mit Sinem Altan, Tamer Arslan, Mareike Beykirch, Özgur Ersoy, Çetin İpekkaya, Marleen Lohse, Ruth Reinecke, Taner Şahintürk, Falilou Seck, Fatma Souad, Aram Tafreshian, Sesede Terziyan, Mehmet Yılmaz u.a.

 

*****

 

Der Russe ist einer, der Birken liebt, Uraufführung: 16.11., 19.30 Uhr

Mascha ist Deutsche, Jüdin, Aserbaidschanerin, wenn nötig auch Russin oder Türkin. Sie beherrscht fünf Sprachen fließend und spricht ein paar weitere, so »wie die Ballermann- Touristen deutsch«. Ihr Freund Elias kämpft mit dem Geheimnis, das sie aus ihrer Kindheit in Baku macht. Als Mascha Elias plötzlich verliert, bricht sie aus der Welt. Sie reist Hals über Kopf nach Israel und sucht in der Wüste nach einem neuen Leben.

 

Den vielbeachteten Debütroman von Olga Grjasnowa (Carl Hanser Verlag, 2012) hat Regisseurin Yael Ronen in Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin für die Bühne adaptiert. Yael Ronen, die 2008 mit ihrem Stück Dritte Generation erstmals für Aufsehen sorgte, ist seit dieser Spielzeit ebenfalls Hausregisseurin am Gorki. Ihr Stück Hakoah Wien, das soeben in Wien mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet wurde, wird am Gorki im Februar als Gastspiel zu sehen sein.

 

Regie Yael Ronen Bühne Magda Willi Kostüme Esther Krapiwnikow Video Benjamin Krieg Musik Yaniv Fridel, Dimitrij Schaad Dramaturgie Irina Szodruch

 

Mit Mehmet Ateşçi, Knut Berger, Anastasia Gubareva, Orit Nahmias, Tim Porath, Dimitrij Schaad, Thomas Wodianka

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