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Doppelabend: "The Canterville Ghost" von Gordon Getty / Pagliacci" von Ruggero Leoncavallo, Oper Leipzig

Am SAMSTAG, 9. MAI 2015, 19 UHR, feiert die Oper Leipzig die Premiere des Doppelabends "The Canterville Ghost/Pagliacci". Neben der Uraufführung der Oper "The Canterville Ghost" des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Gordon Getty ist der zweite Teil des Abends Ruggero Leoncavallos veristischer Oper "PAGLIACCI" ("DER BAJAZZO") gewidmet.

 

 

 

In Leoncavallos hochemotionaler Oper "Pagliacci" erfährt, der in die Jahre gekommene Schauspieler Canio, dass seine junge Frau Nedda eine Affäre hat. Doch er muss seine Eifersucht beherrschen, schließlich steht die allabendliche Theateraufführung bevor, in der Nedda und er ihre Rollen zu spielen haben: Er als "Bajazzo" und Nedda als "Colombine", die ihren Ehemann betrügt. Eine gefährliche Konstellation, die sich auf offener Bühne entlädt. Dieses gefährliche Spiel zwischen Realität und Fiktion droht Canio aber zu vernichten und es kommt zum tragischen Ende. In beiden Werken dieses Doppelabends steht der sensible Künstler im Mittelpunkt, dessen Existenz bedroht wird. Während das Gespenst von Canterville in romantischer Manier Erlösung erfährt, geht Canio an sich selbst zugrunde.

 

Für den Doppelabend mit der Reihenfolge "The Canterville Ghost" und "Pagliacci" zeichnet der Regisseur Anthony Pilavachi verantwortlich, der in Leipzig zuletzt Verdis "Rigoletto" zur Aufführung brachte. Bühnenbild und Kostüme wurden von Tatjana Ivschina entworfen. Ivschina und Pilavachi versetzen "Pagliacci" in einen süditalienischen Ort in den 1950er Jahren mit "La dolce vita"-Ästhetik. Der geborene Zypriot Pilavachi hat als international tätiger Opernregisseur rund 80 Inszenierungen erfolgreich auf die Bühne gebracht. Neben der Nominierung in der Kategorie „Beste/r Inszenierung/ Regisseur des Jahres“ („Opernwelt“ 2006), erhielt er 2011 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den diesjährigen ECHO Klassik Preis für die beste DVD 2012 für seine „Ring“-Inszenierung in Lübeck.

 

Die beiden Hauptpartien Canio und Nedda, die zum Repertoire nahezu aller großen Sängerinnen und Sänger gehören, werden von Raymond Very und Marika Schönberg, seit 2001 Ensemblemitlgied der Oper Leipzig, verkörpert. Very ist als Gast an der Oper Leipzig. Den US-Amerikaner führten Gastspiele u.a. an die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera Covent Garden London, die Wiener Staatsoper, die Salzburger Festspiele, die Bayerische Staatsoper München, die Opern Frankfurt und Stuttgart, die Deutschen Oper Berlin und die Semperoper. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Matthias Foremny, erster ständiger Gastdirigent.

 

Karten für die Premiere am 9. Mai und die Aufführungen am 14. Mai, 14. Juni & 25. Juni 2015 erhalten Sie an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10:00 – 19:00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

 

 

 

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