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Doppelabend »Herzog Blaubarts Burg« von Béla Bartók und »Die sieben Todsünden« von Kurt Weill im Staatstheater Wiesbaden

Premiere ist am Freitag, den 1. März 2019, um 19.30 Uhr im Großen Haus

26.02.2019
Kategorien: Deutschland, News, Oper

Herzog Blaubarts Burg

Der symbolistisch aufgeladene Märchenstoff und Bartóks impressionistische, sich ins Gewaltige steigernde Musik ziehen sofort in ihren Bann. Die rätselhafte Wortkargheit Blaubarts, die gnadenlosen Fragen Judits treiben das Paar unaufhaltsam einem bitteren Ende entgegen. Hinter jeder der sieben Türen der Burg öffnet sich eine neue Klangwelt, die die vorherige mit ausdrucksstarker, glitzernder und schließlich lähmend-trauriger Musik überbietet. im ersten Teil des Doppelabends,in der Wiederaufnahme »Herzog Blaubarts Burg« von Béla Bartók, wird der international gefeierte Bariton Johannes Martin Kränzle in Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung die Titelpartie übernehmen. Vesselina Kasarova, eine der bedeutendsten und vielseitigsten Sängerinnen unserer Zeit, singt erneut Judit.

© Karl & Monika Forster

Die sieben Todsünden
Im zweiten Teil des Abends ist Kurt Weills »Die sieben Todsünden«, eine Neuinszenierung von Magdalena Weingut, in Wiesbaden zu erleben.Sind Paradies und Hölle heute noch Gegensätze? Sind die sieben Todsünden nicht eher moderne Verhaltensnormen? Sieben Jahre reist Anna durch sieben Städte und muss sieben Sünden widerstehen: Faulheit, Stolz, Zorn, Völlerei, Wollust, Habgier und Neid. Sie muss Geld verdienen und sich Gefühlen und Wünschen enthalten, damit sich ihre Familie – musikalisch inklusive der Mutter ein Männerquartett (!) – ein Häuschen leisten kann. Brecht und Weill taten sich nach »Mahagonny« noch einmal zusammen, um 1933 in Paris ein Stück herauszubringen, das die Mechanismen der Gewinnmaximierung charakterisiert und parodiert – mit Choral, Walzer, Blues, Foxtrott und Shimmy.

***

Herzog Blaubarts Burg
Musikalische Leitung Philipp Pointner
Inszenierung Uwe Eric Laufenberg
Bühne Matthias Schaller, Susanne Füller
Kostüme Susanne Füller
Licht Andreas Frank
Dramaturgie Katja Leclerc

Herzog Blaubart Johannes Martin Kränzle
Judit Vesselina Kasarova

Die sieben Todsünden
Musikalische Leitung Philipp Pointner
Inszenierung Magdalena Weingut
Bühne Matthias Schaller
Kostüme Katarzyna Szukszta
Licht Oliver Porst
Dramaturgie Regine Palmai

Anna Nicola Beller Carbone
Mutter Florian Küppers
Vater Ralf Rachbauer
Bruder I Julian Habermann
Bruder II Daniel Carison

Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 8. & 14. März 2019, jeweils um 19.30 Uhr

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