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DIE WILDENTE von Henrik Ibsen im Deutschen Theater Berlin

25.01.2008

Premiere am 2.2.2008 um 19.30 Uhr

Auf dem Dachboden der Familie Ekdal lebt zwischen Kaninchen und Hühnern eine angeschossene Wildente, die sich mit ihrem flügellahmen Leben arrangiert hat.

Diese Wildente ist der Stolz der Familie und wird von allen, insbesondere von der 14-jährigen Hedwig, innig geliebt. Als der Idealist und Wahrheitsfanatiker Gregers Werle in die Stadt kommt, findet er in Hjalmar Ekdal seine Aufgabe: In seinem Rechenschaftsfieber klärt er den Jugendfreund über die Wahrheit seines bescheidenen Lebens auf und enthüllt die Vergangenheit von Hjalmars Frau Gina. Hjalmars Welt bricht zusammen.

»Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, so nehmen Sie ihm sein Glück.«, heißt es in dem Stück, in dem Henrik Ibsen, der norwegische Spezialist für Lebenslügen, mit dem Ideal der unbedingten Aufrichtigkeit ebenso abrechnet wie dem fanatischen Willen zur Aufklärung.

Nach »Schlaf« von dem norwegischen Dramatiker Jon Fosse inszeniert Michael Thalheimer erstmals ein Stück von Ibsen.

Regie Michael Thalheimer

Bühne Olaf Altmann

Kostüme Barbara Drosihn

Darsteller Barbara Schnitzler | Almut Zilcher | Ingo Hülsmann | Jürgen Huth | Horst Lebinsky | Sven Lehmann | Peter Pagel

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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