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"Die schmutzigen Hände" von Jean Paul Sartre im Berliner Ensemble

Premiere am 26.1.2024, 19.30, Großes Haus

20.01.2024

Sartres Stück beleuchtet den Konflikt zwischen Idealismus und Realpolitik. Der Anführer einer revolutionären Partei "Illyriens", Hoederer, plant eine Allianz mit dem Feind. Er will weiteres Blutvergießen vermeiden – und zugleich die eigene Beteiligung an der Macht nach dem Krieg sichern. Hugo wird von der Partei beauftragt, Hoederer zu stoppen. Er soll ihn töten, hadert aber damit.

© Portrait Jean Paul Sartre

Als er ihn schließlich doch tötet, tut er es nicht aus Überzeugung, sondern aus Eifersucht. Ist seine Tat noch eine politische Tat? Aus welcher Überzeugung hat er sie begangen – und macht das einen Unterschied?

Die kondensierten Inszenierungen der slowenische Regisseurin Mateja Koležnik wirken oft wie ein Brennglas – und zeigen so gesellschaftliche Konflikte, die aus der Perspektive jeder Figur plausibel werden.

Aus dem Französischen von Eva Groepler

    Mateja Koležnik Regie
    Olaf Altmann Bühne
    Ana Savić-Gecan Kostüme
    Bert Wrede Musik
    Rainer Casper Licht
    Anja Wutej Dolmetscherin
    Karolin Trachte Dramaturgie

 Lili Epply als Jessica
Gerrit Jansen als Der Prinz, Louis
Pauline Knof als Olga
Peter Moltzen als Karsky, Iwan
Marc Oliver Schulze als Hoederer
Paul Zichner als Hugo
Valentin Kleinschmidt als Georges
Adrian Grünewald

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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