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DIE REIHERKÖNIGIN. EIN RAP IM MAXIM GORKI THEATER BERLIN

29.02.2008

nach dem Roman von Dorota Maslowska, aus dem Polnischen von Olaf Kühl

Premiere 7. März 2008 um 20.00 Uhr im Gorki Studio

Stans Karriere als Popstar scheint beendet. Die Presse setzt ihm mit Gerüchten über sein Sexleben zu.

Seine Freundin hat ihn verlassen und sein Manager will nichts mehr von ihm wissen. Wie ein Verlorener treibt er durch die Großstadtnacht. Doch er ist nur ein Akteur in einer Großstadtwelt am Rande des Wahns: Eine Bäckerin sehnt sich nach einem Leben im Rampenlicht. Eine Neolinguistikpoetin verirrt sich in den Strudel des Verlierers und eine Silvesterparty wird zum Alptraum.

Im rasenden Rhythmus sucht MC Dorota die extreme Auseinandersetzung mit

unserer Medien- und Konsumwelt und erzählt von Menschen in der Großstadt, die ihre Selbstbehauptungen und Illusionen nicht loslassen können und daran zu Grunde gehen. Die 1983 geborene Schriftstellerin gilt als größtes Nachwuchstalent der polnischen Literatur. Bekannt wurde Dorota Maslowska durch ihre verblüffenden Sprach- und Worterfindungen, die niemals einen Jugendslang imitieren, sondern die die Gefühle und Gedanken einer neuen Generation in Polen ausdrücken. Ihren ersten Roman „Schneeweiß und Russenrot“ schrieb Dorota Maslowska im Alter von 18 Jahren und für den Roman „Die Reiherkönigin“ erhielt sie 2006 den bedeutenden polnischen Literaturpreis Nike.

Es spielen: Marie Burchard, Carolin Karnuth, Manja Kuhl; Christian Ehrich, Jonas Littauer, Nikolai Plath

Regie: Krysztof Minkowski

Bühne: Konrad Schaller

Kostüme: Maria Ricci

Musik: Bijan Azadian

Koproduktion mit der HfS „Ernst Busch“ Berlin

Die nächsten Vorstellungen sind am 15. März sowie am 01. und 12. April 2008.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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