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"Die Apokalypse" von Ulrich Rasche im Schauspiel Stuttgart

Premiere: Samstag, 12. Januar 2013, 20.00 Uhr, Kammertheater. -----

Apokalypsen, wie die Offenbarung des Johannes aus dem Neuen Testament, liefern warnende Szenarien des Weltuntergangs; trennen dabei klar zwischen Gut und Böse und deren Anhängern und rufen zum letzten Gefecht auf, an dessen Ende versöhnend ein goldenes Zeitalter wartet.

Dieser Mechanismus, tief im kulturellen Gedächtnis der westlichen Welt eingebrannt, lässt sich für die verschiedensten Ziele, die verschiedensten Weltbilder, benutzen. Das Geschäft mit der Angst funktioniert seit Jahrhunderten. Die Nachrichten über die Bedrohung der Bewohnbarkeit der Erde und die Fortexistenz der Menschheit sprechen davon.

Ein ständiger Kreislauf zwischen Offenbarung, Entscheidungsschlacht, Untergang und Neubeginn setzt ein, in dem Politiker die Gedanken des Johannes für ihre eigenen Themen benutzen.

Regie und Raum: Ulrich Rasche,

Kostüme: Sara Schwartz,

Live-Sound/Musik: Johannes Winde,

Video: Timm Ringewaldt,

Dramaturgie: Kerstin Retemeyer

Mit: Toni Jessen, Rahel Ohm, Elmar Roloff sowie Inês Madeira und Arturas Miknaitis (Gesang) und Patrick Crossland (Posaune), Miguel Pérez Iñesta (Klarinette), Martin Smith (Violoncello)

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