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DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG: "Konstellationen" von Nick Payne im Schauspielhaus Wien

Premiere: 31. Dezember 2013 um 21:00 Uhr. -----

Was wäre wenn? Diese Frage darf man sich zu Silvester stellen. Was, wenn zum Beispiel genau in diesem Moment zahllose Kopien von uns völlig verschiedenen Existenzen in unzähligen Parallelweltenblebten?

Dass Quantenphysik und romantische Komödie keine einander ausschließenden Begriffe sind, beweist der junge britische Autor Nick Payne mit seinem Stück Konstellationen, das zugleich eine berührende Liebesgeschichte und eine pointierte Untersuchung des (physikalischen) Zeitbegriffs ist.

 

Marianne, Quantenphysikerin, und Roland, Imker, lernen sich bei einem Barbecue kennen. Hier könnte

eine ganz alltägliche Liebesgeschichte beginnen, doch Mariannes Beruf bestimmt auf verblüffende Weise den Fortgang des Stücks. Gemäß ihrer Theorie, dass im Quantenmultiversum jede Wahl, jede

Entscheidung, die du getroffen hast oder auch nicht, in einem unvorstellbar riesigen Ensemble von

Paralleluniversen existiert, entwirft Payne eine originelle Dramaturgie, bei der unterschiedlichste

Konstellationen dieser Beziehung durchgespielt werden bis Roland und Marianne endlich bei ihrer

eigentlichen Geschichte, welche die einer großen Liebe ist, anzukommen scheinen. Doch egal in

welchem Universum man lebt, am Ende erwartet uns alle der Tod. Payne gelingt nicht weniger, als vor

dem Hintergrund dieser ergreifenden Romanze auf leichtfüßige und humorvolle Weise die existentiellen

Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem freien Willen und dem Schicksal zu stellen.

 

Nick Payne

geboren 1984 in Großbritannien. Studierte an der University of York und an der Central School of

Speech and Drama an der University of London und ist Absolvent des AutorInnenförderprogramms Royal Court Young Writers Programme. Stücke: u. a. If There Is I Haven’t Found It Yet (UA 2009, Bush Theatre London; 2009 ausgezeichnet mit dem George-Devine-Award), Wanderlust (UA 2010, Royal Court Theatre), Constellations (Konstellationen) (UA 2012 Royal Court Theatre upstairs; ausgezeichnet mit dem Evening Standard Best Play Award sowie nominiert für den Olivier Award in der Kategorie Best New Play) sowie The Same Deep Water As Me (UA 2013, Donmar Warehouse London).

 

Mit

Nicola Kirsch Marianne

Thiemo Strutzenberger Roland

 

Regie / Bühne / Kostüm: Ramin Gray

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