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Deutschsprachige Erstaufführung: HAPPY ENDING - ein absurdes Musical von Anat Gov - Theater Halle

Premiere 20. März 2014, um 20.00 Uhr im neuen theater Halle/Kammer. -----

Über tausend Menschen - unter ihnen Schauspieler, Autoren, Regisseure, Politiker und zahlreiche Künstler - bildeten im Dezember 2012 in Tel Aviv einen Trauerzug für die populäre israelische Drehbuch- und Theaterautorin Anat Gov, die 58jährig ihrem langjährigen Krebsleiden erlag.

Gov ahnte, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleiben würde. Und sie arbeitete dagegen an. Schrieb mit Humor und voll Trauer, mit Hoffnung auf ein Wunder und scharfem Blick für die nüchterne Realität ein "Krebsmusical". Geht das? Tanzende Metastasen im Krankenhaus? Lachkrämpfe auf der onkologischen Station? Liebesgeschichten im Behandlungszimmer? Ja, es geht. Und es ist auch kaum auszuhalten. Auf diesem schmalen Grat bewegte sich Anat Gov, deren Humor auch die Krankheit nicht besiegen konnte. Sie wusste, wovon sie schrieb.

Am Cameri Theater in Tel Aviv läuft "Happy Ending" seit fast drei Jahren, erreicht nach wie vor ein großes Publikum und erlebt nun am neuen theater in Halle die deutschsprachige Erstaufführung.

Inszenierung: Kalma Streun

Musikalische Leitung: Alexander Suckel

Bühne und Kostüme: Julia Kneusels

Mit: Lena Zipp (Talia, Diva/Krebspatientin), David Kramer (Dr. Katz, Chefarzt), Florian Stauch (Assistenzarzt), Daniela Schober (Amalia, Krankenschwester), Danne Suckel (Miki, Krebspatientin), Stella Hilb (Emunaleh, Krebspatientin), Petra Ehlert (Hayaleh, Krebspatientin), Karl-Fred Müller (Yossi, Perückenmacher), Andreas Range (Der Tumor), Christina Athenstädt (Die Heilung), Alexander Suckel (Pfleger).

Die nächsten Vorstellungen: 21. und 29. März 2014, jeweils 20.00 Uhr.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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