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Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen: "Geschlossene Gesellschaft" von Jean Paul Sartre

10.02.2012

Premiere: 17.02.2012, 19:30. -----

In einem geschmacklosen Salon eines schäbigen Hotels, ohne Fenster, mit künstlichem Licht, das man nicht abdrehen kann, und einer nur von außen zu öffnenden Tür versuchen drei Menschen, zwei Frauen und ein Mann, in einem Machtspiel sich wechselseitig zu beherrschen - und scheitern.

Eine Hölle, in der jeder zugleich Peiniger und Gepeinigter ist, Selbsttäuschung und Unaufrichtigkeit den anderen gegenüber nicht mehr funktionieren.

Der Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist Jean-Paul Sartre (1905-1980) gilt einerseits als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus, andererseits als der repräsentativste französische Intellektuelle des 20.Jahrhunderts. Spektakulär war seine langjährige Verbindung mit Simone de Beauvoir, die vor allem auf gemeinsamen Interessen und gemeinsamem geistigen Austausch beruhte. „Geschlossene Gesellschaft" wurde 1944 in Paris uraufgeführt.

Regie:

Erik Dolata

Ausstattung:

Thomas Jänchen

Darsteller:

Katja Reimann

Heike Ostendorp

Ralph Hensel

Erik Dolata

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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