Seine Forderung an sich selbst, seine Familie und an seine Kunst ist einfach, aber maßlos, seine Forderung an das Theater bescheiden: Am Ende der Vorstellung muss jegliches Licht im Saal verlöschen, auch das Notlicht. Ein Albtraum für die Feuerwehr!
Thomas Bernhard hat mit dieser Komödie, 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, allen Kunsttyrannen und Theaterbesessenen ein Denkmal gesetzt.
Regie: K. Voges,
Bühne: D. Roskamp,
Kostüme: M. Ulrich,
Video-Art: M. Simon,
Musik: T. D. Finck von Finckenstein,
Dramaturgie: M. Eickhoff, M. Seier
Mit A. Beck, C. Freund, J. Kress, U. Rohbeck, X. Snagowski
Weitere Termine: 7., 31. März, 11., 14. April (jeweils 19.30 Uhr), 15. April (15 Uhr)
"Der Theatermacher.", Komödie von Thomas Bernhard im Theater Dortmund
Premiere 3. März, 19.30 Uhr - – Schauspielhaus
24.02.2018
Der Theatertyrann Bruscon ist mit Frau und seinen Kindern auf Tournee, um auch im hinterletzten Winkel – heute ausgerechnet in Utzbach - seine „Menschheitskomödie“ Das Rad der Geschichte aufzuführen: In seinem Lebenswerk – Komödie und Tragödie zugleich – sind all seine Anstrengungen und Begabungen gebündelt. Ihrer Perfektion ordnet Bruscon alles unter und scheitert doch immer wieder an den widrigsten Bedingungen: feuchte Luft, modrige Bühne, Silogestank wären vielleicht noch tragbar. Aber fortwährend findet sich der von Hybris und Welthass befallene Bruscon in einem Alptraum wieder, in dem seine „talentlosen“ Kinder und seine Frau, ein nicht enden wollender „Hustenreiz“, die Hauptrollen spielen.


