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"Der Meister und Margarita" nach dem Roman von Michail Bulgakow im Staatsschauspiel Dresden

04.02.2012

Premiere am 11. Februar 2012, 19:30 | Schauspielhaus. -----

Unheimliche Vorfälle ereignen sich in Moskau: Ein atheistischer Redakteur gerät unter die Straßenbahn, ein Schriftsteller in die Irrenanstalt, ein geschmierter Hausmeister wird verhaftet, einem Kritiker die Wohnung verwüstet und einem schmierigen Entertainer der Kopf abgerissen ...

Denn der Teufel persönlich stattet Moskau einen Besuch ab. Er feiert dieses Jahr hier seinen Frühjahrsball, für den er eine Ballkönigin mit dem Namen Margarita sucht, und räumt bei der Gelegenheit gründlich auf. Gemeinsam mit seinem Gefolge fördert er in Gestalt von Voland, Meister für schwarze Magie, mit den gängigen Mitteln der Staatsmacht ganz teuflisch den ganzen korrupten, opportunistischen Bodensatz der Stadt zutage. Ausgenommen bleiben allein zwei unglückliche Gerechte: der Meister, ein Schriftsteller, der mit seinem als konterrevolutionär gebrandmarkten Roman über Pontius Pilatus und den friedlichen Philosophen Jeschua Ha-Nozri ins Kreuzfeuer der Kritik geriet und in der Irrenanstalt verstummte, und Margarita, seine Geliebte, die sich auf einen Handel mit dem Teufel einlässt.

Bulgakows Meisterwerk, entstanden zwischen 1928 und 1940, verwebt in verschiedenen Erzählsträngen Fiktion, Satire und historische Begebenheiten und gilt als der „russische Faust“. Wie der Meister hatte auch Michail Bulgakow selber unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Der Roman konnte zu Lebzeiten Bulgakows nicht erscheinen und wurde erst 1966 veröffentlicht, 26 Jahre nach Bulgakows Tod.

Regie führt Wolfgang Engel, der vergangene Spielzeit Uwe Tellkamps „Der Turm“ in Dresden inszenierte und im Herbst 2011 mit dem deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde.

Regie Wolfgang Engel

Bühne Olaf Altmann

Kostüm Michael Sieberock-Serafimowitsch

Musik Thomas Hertel

Dramaturgie Felicitas Zürcher

Licht Michael Gööck

Meister: Benjamin Höppner

Margarita: Nele Rosetz

Voland: Matthias Reichwald

Korowjew: Philipp Lux

Behemoth: Stefko Hanushevsky

Asasello: Dominik Schiefner

Gella: Picco von Groote

Berlioz: Thomas Eisen

Besdomny: Thomas Braungardt

Latunski: Sascha Göpel

Redaktionssekretärin: Picco von Groote

Pilatus: Matthias Reichwald

Jeschua: Thomas Braungardt

Levi Matthäus: Benjamin Höppner

Marcus Rattenschlächter: Sascha Göpel

Afranius: Thomas Eisen

Verkäuferin: Vera Irrgang

Frau 1: Picco von Groote

Frau 2: Vera Irrgang

Dwubratski: Dominik Schiefner

Steuermann George: Vera Irrgang

Sagriwowa: Picco von Groote

Dr. Strawinski: Thomas Eisen

Praskowja Fjodorowna: Vera Irrgang

Krankenschwester 2: Picco von Groote

Bengalski, Conferencier: Sascha Göpel

Partschewski, ein Zuschauer: Thomas Eisen

1. Mann: Dominik Schiefner

2. Mann: Stefko Hanushevsky

Kantinenwirt: Sascha Göpel

Jekaterina Bossowa, Hausverwalterin: Vera Irrgang

Junge: Picco von Groote

Geschäftsführer im Ausländerladen: Sascha Göpel

Ein Ausländer: Dominik Schiefner

Verkäuferin im Ausländerladen: Picco von Groote

Alte Frau im Ausländerladen: Vera Irrgang

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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